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Bahnübergang Grünewaldstraße: Braunschweiger können sich an Planung beteiligen



Bahnübergang Grünewaldstraße: Bürger können sich an Planung beteiligen

Es geht um die Frage, wie Radfahrende und Fußgänger künftig die Schienen kreuzen können, per Unter- oder Überführung.

Der Bahnübergang wird stark frequentiert. Archivbild
Der Bahnübergang wird stark frequentiert. Archivbild Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. Die Deutsche Bahn plant, bis 2024 die beiden mechanischen Stellwerke im Bahnhof Gliesmarode durch ein elektronisches Stellwerk (ESTW) zu ersetzen. Dadurch werden Signalisierung und Schaltung der Weichen digitalisiert. In diesem Zusammenhang soll der Bahnübergang Grünewaldstraße vollständig erneuert werden. Wie die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung berichtet, sollen die Bürger an den Planungen beteiligt werden.



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Die Deutsche Bahn, der Regionalverband Großraum Braunschweig und die Stadt Braunschweig treiben die Planungen gemeinsam voran. Erster Schritt ist eine Variantenuntersuchung. Sie soll die Grundlage bilden für die Entscheidung, wie Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger künftig die Schienen kreuzen können, per Unter- oder Überführung. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt möchte die Stadt die Bürgerinnen und Bürger am Planungsprozess beteiligen. Eine Übersicht der Varianten sowie relevante Planungsparameter für die Variantenuntersuchung und weitere Informationen sind zu finden unter: www.braunschweig.de/verkehrsplanung. Vorschläge, Anregungen oder Hinweise dazu können bis zum 22. Mai 2022 an verkehrsplanung@braunschweig.de geschickt werden.



Wichtiger Kreuzungspunkt für Radverkehr


Der Bahnübergang Grünewaldstraße ist ein für den Fuß- und insbesondere Radverkehr wichtiger Kreuzungspunkt mit der Bahn. Durch die hohe Frequentierung kommt es bereits heute mitunter zu längeren Wartezeiten. Für die Zukunft plant der Regionalverband, das Angebot im schienengebundenen Personennahverkehr auszuweiten, was zur Erhöhung der Zugfahrten im Bereich Gliesmarode führen wird. Des Weiteren wird eine steigende Zahl des Güterverkehrs prognostiziert. Dies wird mit einer weiteren Ausweitung der Schließzeiten des Bahnübergangs einhergehen.

Um die hohe Attraktivität zu erhalten und zu stärken, hatte der Regionalverband in Form einer ersten Untersuchung Alternativen geprüft. Das Ergebnis war, dass eine andere Art der Querung der Gleise grundsätzlich technisch möglich ist.


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