Braunschweig bekommt Zuschlag für neues Start-up-Zentrum

von Nick Wenkel


Das Start-up-Zentrum soll im städtischen Technologiepark am Rebenring auf einer Fläche von rund 90 Quadratmetern untergebracht werden. Symbolfoto: Pixabay
Das Start-up-Zentrum soll im städtischen Technologiepark am Rebenring auf einer Fläche von rund 90 Quadratmetern untergebracht werden. Symbolfoto: Pixabay Foto: Pixabay

Braunschweig. Die Löwenstadt erhält 2018 eine neue Anlaufstelle für innovative Start-up-Unternehmen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft hat von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) die Zusage für eine Förderung in Höhe von insgesamt rund 170.000 Euro in den nächsten zwei Jahren erhalten.


Die gleiche Summe stellt die Stadt Braunschweig bereit. Den Antrag hatte die Braunschweig Zukunft GmbH in enger Abstimmung mit dem Entrepreneurship Center der Ostfalia Hochschule und der TU Braunschweig eingereicht, nachdem das Land angekündigt hatte, drei bis vier Start-up-Zentren in Niedersachsen errichten zu wollen. Das neue Start-up-Zentrum in Braunschweig soll im Technologiepark der Braunschweig Zukunft untergebracht werden und sich vor allem an junge Unternehmen aus der Mobilitätsbranche richten.

„Die Zusage des Landes Niedersachsen ist eine großartige Nachricht. Das neue Start-up-Zentrum gibt uns die Möglichkeit, die Gründerförderung in Braunschweig weiter auszubauen und junge, innovative Unternehmen noch besser zu unterstützen“, kommentierte Oberbürgermeister Ulrich Markurth den positiven Bescheid.

Intensive Betreuung für Start-up-Unternehmen


In dem neuen Start-up-Zentrum sollen pro Jahr mindestens sechs technologieorientierte Jungunternehmen umfassend betreut werden, die mit einem innovativen Geschäftsmodell einen schnellen und nachhaltigen Wachstumskurs anstreben. Sie sollen neben professioneller Beratung zu betriebswirtschaftlichen, technischen und juristischen Fragen unter anderem auch ein sogenanntes Pitch-Training zur Vorbereitung auf Gespräche mit Investoren erhalten. Zudem vermittelt das Start-up-Zentrum Kontakte zu möglichen Partnern und Kapitalgebern.

Das Zentrum soll auch Bindeglied zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen aus Braunschweig und der Region sein. „Das Zusammenspiel von jungen und erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern stärkt die Innovationskraft auf beiden Seiten“, so Markurth.

Unterbringung am Rebenring


Das Start-up-Zentrum soll im städtischen Technologiepark am Rebenring auf einer Fläche von rund 90 Quadratmetern untergebracht werden. Dort profitieren die Start-ups neben der Beratung auch von kostenlosen Büroräumen inklusive moderner Infrastruktur. „Damit binden wir das Start-up-Zentrum in das Gründerquartier ein, in dem es eine ganze Reihe von Gründerorten gibt, an denen Tüftler und Kreative auf Gleichgesinnte und Mitstreiter treffen“, so Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH.

Die Betreuungsdauer richtet sich nach dem individuellen Bedarf der Start-ups, soll in der Regel jedoch nicht länger als sechs Monate betragen.


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