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Dr. Christina Krafczyk wird oberste Landesdenkmalpflegerin


Dr. Christina Krafczyk. Foto: privat
Dr. Christina Krafczyk. Foto: privat Foto: privat

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13.04.2017

Hannover. Wechsel an der Spitze des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD): Dr. Christina Krafczyk von der TU BRaunschweig tritt ihr Amt als Präsidentin am 1. September 2017 an. Sie löst Prof. Stefan Winghart ab, der zu diesem Termin in den Ruhestand geht.



„Ich bin sehr glücklich, eine international anerkannte Fachfrau für die Spitze des Landesamtes für Denkmalpflege gewonnen zu haben. Ihre nationale und internationale Expertise im Bereich der nachhaltigen Nutzung unseres reichen Kulturerbes sind ein Garant für den Erhalt der niedersächsischen Denkmallandschaft“, sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajić.

Den gesellschaftlichen Diskurs intensivieren


Krafczyk ist zur Zeit in der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften der TU Braunschweig tätig. Ihre wissenschaftlichen und denkmalfachlichen Schwerpunkte liegen in der Bauwerkserhaltung. Ihre zahlreichen architektonischen Projekte sind hervorragende Beispiele dafür, wie denkmalgerechte Lösungen für die nachhaltige Nutzung von Kulturdenkmalen umgesetzt werden können. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, insbesondere auf das interdisziplinäre Arbeiten in der niedersächsischen Denkmalfachbehörde. Gemeinsam mit den hervorragenden Fachleuten des Hauses und externen Forschungseinrichtungen möchte ich den gesellschaftlichen Diskurs über die langfristige Werterhaltung des Kulturerbes in Niedersachsen intensivieren und einen Beitrag zu einer wissenschaftlich fundierten und profilierten Kultur- und Baupolitik leisten“, so Krafczyk.

Erhalt des kulturellen Erbes


Das NLD ist das fachliche Zentrum für den Erhalt unseres kulturellen Erbes. Es ist zuständig für die Ausweisung unserer Kulturdenkmale und schafft als Denkmalfachbehörde dafür die wissenschaftlichen Grundlagen – oft in enger Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zudem berät es die Denkmalschutzbehörden sowie Eigentümerinnen und Eigentümer in komplexen oder strittigen Fällen und legt die fachlichen Grundlagen für die Verteilung der Fördermittel des Landes Niedersachsen.


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