Großbrand bei Braunschweig: Luftaufnahmen zeigen verheerendes Ausmaß

Am Tag nach den Explosionen im Gewerbegebiet Schöppenstedter Turm zeigt sich das volle Ausmaß der Zerstörung.

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Am Tag danach zeigt sich das ganze Ausmaß der Zerstörung von oben.
Am Tag danach zeigt sich das ganze Ausmaß der Zerstörung von oben. | Foto: Matthias Kettling

Braunschweig. Riesige Feuerbälle und mehrere Explosionen verwüsteten am gestrigen Dienstag ein Unternehmen für Aerosole und Sprayprodukte im Gewerbegebiet Schöppenstedter Turm bei Braunschweig. Noch immer sind die Einsatzkräfte mit den Löschmaßnahmen beschäftigt. Neue Drohnenaufnahmen zeigen jetzt das Ausmaß der Zerstörung.



Am Vormittag hatte es am gestrigen Dienstag zunächst eine Verpuffung an einer Produktionsstraße des Unternehmens gegeben. Die Feuerwehr wurde sofort alarmiert, doch durch die hochentzündlichen Chemikalien vor Ort, entwickelte sich das Feuer schnell zu einem Großbrand. In dessen Folge kam es zu mehreren heftigen Detonationen.

Aufgrund der akuten Explosionsgefahr musste die Feuerwehr das Gelände sogar zwischenzeitlich verlassen, um weitere Strategien für den Löschangriff zu erarbeiten. In diesem Zusammenhang flogen erstmalig Drohnen über die betroffenen Gebäude (mehr dazu). Durch starke Rauchentwicklung und Flammen konnte man zunächst nur vermuten, wie groß der Schaden vor Ort wirklich ist.


Die durch die Explosionen entstandenen Feuerbälle mit bis zu 40 Metern Durchmesser richteten allerdings verheerende Schäden an. Diese zeigen sich einen Tag nach dem Ereignis aus der Luft. In der Nacht wurden in Zusammenarbeit mit dem THW bereits erste Schrottteile und einsturzgefährdete Wände geräumt. Die Feuerwehr ist noch immer mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Große Zerstörung aus der Luft


Drohnenaufnahme am Tag nach den Explosionen.
Drohnenaufnahme am Tag nach den Explosionen. Foto: Matthias Kettling


Noch immer steigt Qualm auf.
Noch immer steigt Qualm auf. Foto: Matthias Kettling



Bilder vom Boden


Nur noch eine Ruine erinnert an den bisherigen Komplex.
Nur noch eine Ruine erinnert an den bisherigen Komplex. Foto: Matthias Kettling


Eine Spur der Verwüstung auch auf dem Boden.
Eine Spur der Verwüstung auch auf dem Boden. Foto: Matthias Kettling


Dem Brand fielen auch etliche Fahrzeuge zum Opfer.
Dem Brand fielen auch etliche Fahrzeuge zum Opfer. Foto: Matthias Kettling



Über eine schöne Geste für die Einsatzkräfte lesen Sie in unserem Artikel "IHK-Frühlingsempfang geplatzt: Das Essen ging an die Feuerwehr".


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