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Zwei Fälle von Affenpocken in Braunschweig nachgewiesen

Angesteckt haben sich die Personen jedoch nicht in Braunschweig.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

Braunschweig. In Braunschweig sind zwei nachgewiesene Fälle von Affenpocken aufgetreten. Sie hängen nicht zusammen, und die Infektion erfolgte nach Erkenntnissen des Gesundheitsamtes nicht in Braunschweig. Beide betroffenen Personen sind für 21 Tage unter Quarantäne gestellt, wie die Stadt in einer Pressemitteilung berichtet.


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Das Affenpockenvirus sei nicht so leicht übertragbar wie beispielsweise Corona, Windpocken oder auch Influenza. Deshalb werde das Risiko im aktuellen Ausbruchsgeschehen für die Allgemeinbevölkerung als gering angesehen. Entsprechend schätzen das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA), mit dem das Gesundheitsamt in engem Austausch stehe, und das RKI die Lage ein.

So verbreitet sich die Krankheit


Eine Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt insbesondere über einen sehr engen beziehungsweise auch sexuellen Kontakt. Die Viren werden über die Hautveränderungen von Erkrankten oder durch Schmierinfektion über verunreinigte Gegenstände weitergegeben. Eine Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen, Spucken) ist bei engen Kontakten ebenfalls möglich.

Die ansteckende Zeit beginnt zirka zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome wie beispielsweise Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl und so weiter. Vermutlich sind Menschen, die gegen Pocken geimpft wurden, vor der Erkrankung geschützt oder erkranken nicht so schwer. Kontaktpersonen werden nach Empfehlung des RKI in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Für sehr enge Kontakte gelten ebenfalls 21 Tage Quarantäne, für weniger enge entsprechend abgestufte Maßnahmen. Ausführliche Informationen zum Thema auf www.nlga.niedersachsen.de und www.rki.de.


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