Region. Von Freitag, 24. April, 19 Uhr, bis Montag, 27. April, 5 Uhr, werden auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Rhüden und Derneburg-Salzgitter eine die Autobahn überführende Brücke abgerissen und auf zirka 2,3 Kilometern die Fahrbahndecke saniert. Beide Maßnahmen finden parallel statt. Das teilt die Autobahn GmbH in einer Pressemeldung mit.
Die A7 ist in Richtung Süden / Kassel zwischen der Anschlussstelle Derneburg-Salzgitter und dem Dreieck Salzgitter gesperrt, in Richtung Norden / Hannover zwischen den Anschlussstellen Rhüden und Derneburg-Salzgitter.
Seit Dezember 2024 gesperrt
Der Brückenabriss findet nördlich des Dreiecks Salzgitter statt. Die Brücke ist eine Gemeindestraße zwischen den Ortschaften Holle (Landkreis Hildesheim) und Binder (Landkreis Wolfenbüttel). Sie ist seit Dezember 2024 für den Verkehr gesperrt. Der Neubau der Brücke ist in Planung. Ein konkretes Datum für den Baubeginn steht jedoch noch nicht fest.
Bevor der Abriss der Brücke am Samstag beginnt, werden in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Sandbett unter der Brücke aufgeschüttet und verschiedene Sicherungsmaßnahmen aufgebaut. Der Abtransport des Abbruchgutes erfolgt über die gesperrte A7. Am Sonntag werden das Sandbett und die Sicherungseinrichtungen zurückgebaut und die Fahrbahn gesäubert.
24-Stunden-Schichtbetrieb
Die zweite Baumaßnahme ist die Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Anschlussstelle Bockenem und dem Dreieck Salzgitter in Fahrtrichtung Hannover. Hier wird auf 2,3 Kilometern der offenporige Asphalt (OPA) ausgetauscht. Die vorhandene Asphaltdeckschicht wird auf rund 35.000 Quadratmetern Fläche bis zu 4,5 Zentimeter tief abgefräst und erneuert. Der OPA wird in gleicher Stärke wieder eingebaut. Die Arbeiten erfolgen im 24-Stunden-Schichtbetrieb mit zwei Großfräsen, zwei Asphaltfertigern und rund 30 Lkw im Dauerbetrieb.
Die Fräsarbeiten beginnen in der Nacht von Freitag auf Samstag. Daran anschließend werden diverse Vorarbeiten durchgeführt, gefolgt vom Einbau des Asphalts am Sonntag.
Weitere Arbeiten am Montag
Die Sperrung der A7 wird darüber hinaus für weitere kleine Fahrbahninstandsetzungen, Baumfällarbeiten, Asphalt- und Betondeckenerneuerungen sowie Markierungsarbeiten genutzt. Die Vollsperrung ist am Montag, 27. April, 5 Uhr, wieder aufgehoben. In der Anschlussstelle Bockenem werden jedoch noch bis Montag, 4. Mai, Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke stattfinden. Hier ist in beiden Fahrtrichtungen mit Einschränkungen zu rechnen.
So wird umgeleitet
Für die Zeit der Bauarbeiten gibt es folgende Umleitungen: Der Verkehr in Richtung Kassel wird in der Anschlussstelle Derneburg-Salzgitter abgeleitet, über die B6 bis zur Anschlussstelle Baddeckenstedt geführt und dort auf die A39 bis zum Dreieck Salzgitter zurück auf die A7.
Der Verkehr in Fahrtrichtung Hannover wird in der Anschlussstelle Rhüden abgeleitet. Hier stehen zwei Umleitungen zur Verfügung. Einmal über die U19 (B243 Richtung Hildesheim, dann B1 bis zur Anschlussstelle Hildesheim) und über die U21 (B82 Richtung Hahausen, B248 Richtung Hohenrode, B6 bis zur Anschlussstelle Derneburg-Salzgitter) zurück auf die A7.
Die Vollsperrung wird seit Mittwoch mittels LED-Tafeln angekündigt. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich an die ausgeschilderte Umleitungsbeschilderung zu halten und sich keine Schleichwege zu suchen.

