CDU in Sachsen-Anhalt halbiert - unklare Regierungsoptionen

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind die Regierungsoptionen in Magdeburg noch unklar. Laut den jüngsten Hochrechnungen kommt die AfD im Schnitt auf 44,4 Prozent und würde damit eine eigene Mehrheit der Mandate ganz knapp verfehlen.

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Sven Schulze am 06.09.2026
Sven Schulze am 06.09.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Magdeburg. Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind die Regierungsoptionen in Magdeburg noch unklar.


Laut den jüngsten Hochrechnungen kommt die AfD im Schnitt auf 44,4 Prozent und würde damit eine eigene Mehrheit der Mandate ganz knapp verfehlen. Das Ergebnis der CDU wird im Vergleich zur letzten Wahl dagegen mehr als halbiert. Die Christdemokraten von Ministerpräsident Sven Schulze kommen den Hochrechnungen zufolge nur noch auf 18,4 Prozent.

In den Landtag schaffen es zudem die Linke (9,3 Prozent), die Grünen (8,7 Prozent) und die SPD (8,6 Prozent). Für das BSW (4,9 Prozent) wird es knapp - ihr Einzug könnte am Ende darüber entscheiden, ob AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Die FDP (2,3 Prozent), die bisher noch mit CDU und SPD zusammen regiert hat, fliegt derweil klar aus dem Parlament.

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