Frankfurt am Main. Der Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) geht in diesem Jahr an das iranische Volk.
Das berichtet der "Spiegel". Die FDP-nahe Stiftung verleiht den Preis alle zwei Jahre in der Frankfurter Paulskirche. Der FNF-Vorstandsvorsitzende Steffen Saebisch sagte dem Magazin, die Stiftung zeichne mit dem Freiheitspreis bewusst das iranische Volk und nicht eine einzelne Person aus. Es gelte, den Freiheitswillen vieler Hunderttausender zu ehren, die ihr Leben riskiert hätten, um das verbrecherische Mullah-Regime zu stürzen.
Die diesjährige Preisverleihung findet am 7. November statt. Die Laudatio auf den "mutigen Freiheitswillen" des iranischen Volkes werde Bijan Djir-Sarai halten, so Saebisch. Djir-Sarai, ehemaliger FDP-Generalsekretär und langjähriger Bundestagsabgeordneter, wurde in Iran geboren. Wer den Preis in der Frankfurter Paulskirche entgegennehme, sei noch offen, sagte Saebisch weiter.
Vor zwei Jahren wurde der russische Oppositionelle und Journalist Wladimir Kara-Mursa ausgezeichnet. Der Freiheitspreis wird seit 2006 von der Naumann-Stiftung vergeben. Unter den Ausgezeichneten waren unter anderem der frühere Bundespräsident Joachim Gauck und der peruanische Schriftsteller und Politiker Mario Vargas Llosa.
Freiheitspreis von FDP-naher Stiftung für iranisches Volk
Der Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) geht in diesem Jahr an das iranische Volk. Das berichtet der "Spiegel".
Anti-Iran-Protest (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?
Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen
