Tülau. Die CDU im Landtagswahlkreis Gifhorn-Nord/Wolfsburg setzt erneut auf Lena-Sophie Laue. Bei der Aufstellungsversammlung am gestrigen 2. September in Tülau wurde die 29-jährige Landtagsabgeordnete mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen als Kandidatin für die niedersächsische Landtagswahl 2027 nominiert. Weitere Kandidaturen gab es nicht, wie der CDU Kreisverband Gifhorn in einer Pressemeldung berichtet.
Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Gifhorn Frederick Meyer leitete die Versammlung und wertete das einstimmige Ergebnis als Vertrauensbeweis: „100 Prozent sind ein herausragendes Ergebnis und ein eindrucksvoller Vertrauensbeweis für Lena-Sophie Laue und ihre bisherige Arbeit im Niedersächsischen Landtag. Dieses Ergebnis zeigt: Die CDU in unserem Wahlkreis steht geschlossen hinter Lena. Mit diesem Rückenwind starten wir jetzt gemeinsam und hochmotiviert in den Landtagswahlkampf. Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Wahlkreis Gifhorn-Nord/Wolfsburg direkt gewinnen und mit Lena auch künftig eine starke Stimme für unsere Region in Hannover haben“, erklärte Meyer nach der Wahl.
So möchte Laue ihre Arbeit fortführen
In ihrer Vorstellungsrede machte Laue deutlich, mit welchem Anspruch sie ihre politische Arbeit fortsetzen möchte: ansprechbar sein, zuhören und sich konsequent um die Anliegen der Menschen in der Region kümmern. „Ich möchte, dass die Menschen in unserem Wahlkreis jemanden haben, den sie ansprechen können. Der zuhört. Der sich in ihre Themen reinarbeitet. Und der auch dann noch dranbleibt, wenn die erste Antwort aus Hannover wenig hilfreich war“, sagte Laue.
Dabei nahm sie den gesamten Wahlkreis in den Blick – von Wittingen über die Samtgemeinden Hankensbüttel und Wesendorf, Sassenburg und das Boldecker Land bis in die Samtgemeinde Brome und in den Norden Wolfsburgs. Landwirtschaft und Industrie, starke Unternehmen und lebendige Dörfer gehörten für sie gleichermaßen zur Region. Die entscheidenden Fragen seien dabei häufig sehr konkret: sichere Arbeitsplätze, gute Schulen und Ausbildungsplätze, eine erreichbare medizinische Versorgung und handlungsfähige Kommunen.
Weitere Schwerpunkte
Einen besonderen Schwerpunkt setzte Laue auf die Situation der Städte und Gemeinden. Als ehrenamtliche Bürgermeisterin von Ummern kenne sie die Herausforderungen der kommunalen Ebene aus eigener Erfahrung. Wer den Kommunen Aufgaben übertrage, müsse auch für deren verlässliche Finanzierung sorgen. Gleichzeitig müssten Entscheidungen wieder stärker vor Ort getroffen und unnötige bürokratische Hürden abgebaut werden.
Auch Wirtschaft, Landwirtschaft und sichere Arbeitsplätze sollen Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit bleiben. Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen und schnellere Entscheidungen. Als jemand, der selbst auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen ist, wisse sie, welche Arbeit und Verantwortung hinter den Betrieben in der Region stehe.

