Schiffskollision: Tankschiff schlug auf Elbe-Seitenkanal bei Gifhorn leck

Zehn Stunden waren die Wehren aus Bokensdorf und Osloß am Elbe-Seitenkanal im Einsatz und unterstützten be der Sicherung des Tankers.

Ein Tanker war bei Gifhorn leck geschlagen.
Ein Tanker war bei Gifhorn leck geschlagen. | Foto: Feuerwehr Boldecker Land

Osloß. Laut einer Mitteilung der Feuerwehr Boldecker Land kam es am Freitagvormittag gegen 10 Uhr zu einer Kollision auf dem Elbe-Seitenkanal, wo ein leeres Tankschiff aus Duisburg leck schlug. Durch dieses Leck trat eine geringe Menge Bilgewasser aus. Zur Sicherung des Schiffes und des Gewässers wurden die Wehren aus Bokensdorf und Osloß alarmiert.


In Absprache mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Uelzen wurde der Kanal im Bereich Sicherheitstores Osloß gesperrt. Die Wehr aus Bokensdorf errichteten mit Unterstützung einiger Osloßer Kräft eine Ölsperre und zogen diese zu um die Verunreinigung einzudämmen. Während dessen setzten die übrigen Kräfte eine Tauchpumpe ein um den betroffenen Teil des Tankschiffs zu leeren und dieses wieder in normale Lage zu bringen.

Mit Unterstützung einiger Osloßer Kräft wurde eine Ölsperre gezogen
Mit Unterstützung einiger Osloßer Kräft wurde eine Ölsperre gezogen Foto: Feuerwehr Boldecker Land


Zur Untersuchung des Schadens am Tankschiff wurden Taucher aus Hamburg angefordert. Diese begutachteten den Schaden und behoben ihn. Gegen 20 Uhr war der Einsatz beendet. Die Taucher blieben noch weiter vor Ort um den gesamten Rumpf des Schiffes zu Untersuchen. Eingesetzt neben den Kräften der Feuerwehr Osloß und Bokensdorf sowie des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Uelzen, waren Kräfte der Wasserschutzpolizei Lüneburg und des Umweltamtes Gifhorn im Einsatz. Der Osloßer Einstatzleiter Karsten Teitge, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes.


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