Entscheidung gefallen: Das wird aus dem Loch in Seesen

Im Juni hatte sich durch einen Erdfall ein großes Loch aufgetan. Zwischenzeitlich waren hohe Kosten für die Anwohner im Gespräch.

von Alexander Dontscheff


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Seesen. Im Juni dieses Jahres hatte sich im Bereich zwischen Amtsgericht und Schützenplatz in Seesen nach einem Erdfall ein 20 mal 30 Meter großes Loch aufgetan. Lange wurde darüber diskutiert, was nun passieren soll. Nun ist offenbar eine Entscheidung gefallen. Nur ein Teil des Lochs soll verfüllt werden, der Rest werde zu einem See. Das bestätigt das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen auf Anfrage.


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"Es haben bereits vorbereitende Arbeiten begonnen, einen Teil des Lochs zu verfüllen", berichtet Behördensprecherin Ute Stallmeister. Dabei handele es sich aber nur um einen Teil des Lochs. Die zeitweise diskutierte komplette Auffüllung sei vom Tisch.

Keine Kosten für Anlieger


So werde der nördliche Bereich, in dem private Grundstücke betroffen seien, nicht verfüllt. Die hohen Kosten, die auf die Anwohner zugekommen wären, würden daher nicht anfallen, so Stallmeister. Wie hoch die Kosten der Teilverfüllung seien, könne man noch nicht sagen.

Neues Gutachten liegt vor


Grund für die Entscheidung sei ein neues Gutachten, das besage, dass eine Teilverfüllung reiche, um die Stabilität zu gewährleisten. Der Rest solle als See belassen werden. Das Loch habe sich bereits teilweise gefüllt.


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