Helmstedt. In Helmstedt hat sich mit der Wählergemeinschaft Perspektive Helmstedt, kurz WPH, eine neue unabhängige kommunalpolitische Kraft gegründet. Ziel der WPH ist es, bei der kommenden Kommunalwahl anzutreten und sich künftig aktiv, sachorientiert und bürgernah in die politische Arbeit der Stadt Helmstedt einzubringen. So heißt es in einer Pressemitteilung der WPH.
Auch ist die Wählergemeinschaft bereits im Rat der Stadt Helmstedt vertreten. Ratsherr Jean-Pierre Henke wird sein Mandat künftig für die WPH wahrnehmen. Bislang hatte er dem Stadtrat als Einzelkandidat innerhalb der Gruppe CDU – Bündnis 90/Die Grünen angehört. Die laufende Ratsarbeit innerhalb der Gruppe wolle er weiterhin konstruktiv und vertrauensvoll fortführen, heißt es in der Pressemitteilung
Tatsächliche Anliegen der Menschen
Gegründet worden sei die WPH von engagierten Bürgern aus unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Bereichen, die sich zusammengeschlossen haben, um kommunale Politik wieder stärker an den tatsächlichen Anliegen der Menschen vor Ort auszurichten. Die Mitglieder der WPH sehen insbesondere auf kommunaler Ebene einen zunehmenden Wunsch vieler Bürger nach nachvollziehbarer, unabhängiger und lösungsorientierter Politik.

Jean-Pierre Henke nimmt sein Mandat jetzt unter dem Banner der WPH wahr. Foto: Wählergemeinschaft Perspektive Helmstedt
Der WPH gehören derzeit Jean-Pierre Henke als erster Vorsitzender, Patrick Lachmann als zweiter Vorsitzender sowie Michael Schneider, Babak Salimi und Marielu Farago an. Alle fünf Mitglieder werden für den Stadtrat kandidieren.
Keine reine Protestbewegung
Die WPH versteht sich ausdrücklich nicht als reine Protestbewegung, sondern als konstruktive kommunalpolitische Kraft. Im Mittelpunkt sollen keine ideologischen Debatten oder parteipolitischen Interessen stehen, sondern konkrete Lösungen für Helmstedt sowie eine verlässliche, transparente und bürgernahe Kommunalpolitik.
"Viele Menschen haben zunehmend das Gefühl, dass ihre Anliegen zwar angehört, aber nicht wirklich ernst genommen werden. Genau hier möchten wir ansetzen. Wir wollen nicht nur zuhören, sondern hinhören. Kommunalpolitik muss wieder näher an die Menschen heranrücken. Die Bürger wissen oft sehr genau, wo Probleme bestehen und wo Verbesserungen notwendig sind", so das Credo der Wählergemeinschaft.
"Lebenswert und attraktiv bleiben"
Die WPH möchte insbesondere Themen wie Stadtentwicklung, Ordnung und Sauberkeit, Sicherheit, Verkehr, Wirtschaft und Arbeitsplätze, Infrastruktur, Vereinsleben sowie die Attraktivität der Innenstadt stärker in den Fokus rücken. Helmstedt solle als Wohn und Wirtschaftsstandort zukunftsfähig, lebenswert und attraktiv bleiben.
Die Mitglieder der WPH eint dabei die Überzeugung, dass gute Kommunalpolitik nicht von Ideologien, sondern von gesundem Menschenverstand, Dialogbereitschaft und ehrlichem Interesse an der eigenen Stadt geprägt sein sollte. "Wir möchten Menschen motivieren, sich wieder stärker für ihre Stadt zu interessieren und aktiv einzubringen. Politik darf nicht nur verwaltet werden, sie muss gestaltet werden", heißt es in der Pressemitteilung. Für Fragen, Anregungen oder sonstige Anliegen ist die WPH unter der E-Mail-Adresse wph.helmstedt@gmail.com erreichbar.

