Hier soll der Kiesabbau ausgeweitet werden

Der Regionalverband startet die damit verbundene Öffentlichkeitsbeteiligung.

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Peine. Im Verfahren zur geplanten Erweiterung des Kiesabbaus der SK Steinkultur Kies GmbH bei Wipshausen führt der Regionalverband Großraum Braunschweig eine schriftliche Beteiligung der Träger öffentlicher Belange durch. Dabei soll geklärt werden, ob auf eine Raumverträglichkeitsprüfung verzichtet werden kann, teilt der Regionalverband mit.



Der bestehende Kiesabbau wird nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich in den kommenden ein bis zwei Jahren erschöpft sein. Die SK Steinkultur Kies GmbH plant daher die Erweiterung ihres Kiesabbaus südwestlich von Wipshausen in der Gemeinde Edemissen.

Erweiterung um 9 Hektar geplant


Vorgesehen ist die Erweiterung des bestehenden Nassabbaus um eine Fläche von rund 9 Hektar. Bereits Ende März hatte im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens beim Landkreis Peine ein offizieller Scoping-Termin stattgefunden, um zu untersuchen welche Unterlagen, Gutachten und Prüfungen für die Bewertung des Vorhabens erforderlich sind.

Nun werden die Träger öffentlicher Belange (zum Beispiel Kommunen, Verbände) um konkrete schriftliche Stellungnahmen gebeten. Diese Beteiligung dient dazu, Hinweise für die Einzelfallprüfung zu erhalten. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob für die geplante Erweiterung des Kiesabbaus eine Raumverträglichkeitsprüfung erforderlich ist und welchen Umfang eine mögliche Prüfung haben müsste.