Radlader brennt in Maschinenhalle in Großenkneten-Huntlosen

Bei einem Brand in einer Maschinenhalle an der Sanumer Straße in Huntlosen ist am Freitagabend ein abgestellter Radlader beschädigt worden.

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Radlader brennt in Maschinenhalle (Archiv)
Radlader brennt in Maschinenhalle (Archiv) | Foto: Pressestelle Kreisfeuerwehr via dts Nachrichtenagentur

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Großenkneten. Bei einem Brand in einer Maschinenhalle an der Sanumer Straße in Huntlosen ist am Freitagabend ein abgestellter Radlader beschädigt worden. Das hat die Kreisfeuerwehr Oldenburg mitgeteilt.


Eine weitere Ausbreitung des Feuers auf die Maschinenhalle konnte verhindert werden. Alarmiert wurden die Feuerwehren Huntlosen und Sandhatten um 19:21 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in der Halle. Für die besonders frühe Alarmierung sorgte ein glücklicher Umstand: Der Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Sage, Christian Runge, hielt sich zu diesem Zeitpunkt im Rahmen einer Hundeausbildung auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf.

Während des Trainings hörte er Knallgeräusche aus Richtung der Maschinenhalle, bemerkte kurz darauf eine leichte Rauchentwicklung und erkannte die Situation aufgrund seiner Feuerwehrerfahrung sofort als Entstehungsbrand. Umgehend setzte er über die 112 den Notruf ab.

Zwischen der ersten Wahrnehmung und der Alarmierung verging dadurch kaum Zeit. In der Maschinenhalle brannte der Radlader mit hoher Intensität. Durch die Hitze schmolzen und verbrannten unter anderem Kunststoffteile sowie Hydraulikleitungen des Fahrzeugs.

Austretende Betriebsstoffe verstärkten die Brandentwicklung zusätzlich. Die Rauchentwicklung war entsprechend deutlich und auch außerhalb der Halle sichtbar.

Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung in die Halle vor. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere Bereiche der Maschinenhalle verhindert werden.

Anschließend wurde das Gebäude umfangreich belüftet und die Einsatzstelle mit Wärmebildkameras kontrolliert. Aufgrund des Einsatzstichwortes F2 war neben den Ortsfeuerwehren Huntlosen und Sandhatten auch der Einsatzleitwagen ELW 1 der Ortsfeuerwehr Ahlhorn vor Ort. Nach Abschluss der Löscharbeiten erfolgte für die eingesetzten Atemschutzträger die standardmäßige Einsatzstellenhygiene.

Um eine Aufnahme oder Verschleppung gesundheitsschädlicher Brandrückstände zu vermeiden, legten die Feuerwehrleute ihre kontaminierte Schutzkleidung unter entsprechenden Schutzmaßnahmen noch an der Einsatzstelle ab und wechselten in frische Overalls. Die benutzte Schutzkleidung und Ausrüstung wurde anschließend verpackt und einer fachgerechten Reinigung zugeführt.

Neben rund 50 Feuerwehrleuten waren die Polizei und ein Rettungswagen vor Ort. Nach rund eineinhalb Stunden waren die Maßnahmen an der Einsatzstelle weitgehend abgeschlossen.

Danach folgten Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten an Fahrzeugen und Ausrüstung. Zur Ursache des Brandes und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben.


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