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Ab Donnerstag: Szenario B in allen Schulen und Kitas in Salzgitter



Ab Donnerstag: Szenario B in allen Schulen und Kitas in Salzgitter

Der Präsenzunterricht im Wechselmodell wird wieder für alle Klassen angeboten. In Kitas erfolgt die Betreuung in separaten festen Gruppen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Salzgitter. Nachdem die Inzidenzen in Salzgitter in den vergangenen Tagen stabil unter dem Schwellenwert von 165 lagen und sich zudem stetig weiter nach unten entwickelt haben, beginnt am morgigen Donnerstag in den Schulen wieder für alle Klassenstufen der Präsenzunterricht im Szenario B (Wechselmodell). Auch in den Kindertagesstätten endet an diesem Tage die Notbetreuung und es gibt die Betreuung im Szenario B in festen Gruppen für alle Kinder, die dort angemeldet sind. Das teilt die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung mit.



„Damit gehen wir verantwortungsvoll einen weiteren Schritt in Richtung Normalität“, stellt Oberbürgermeister Klingebiel fest und ergänzt: „Der Krisenstab und ich haben die Inzidenzen und die Infektionslage täglich genau beobachtet und bewertet. Wir gehen davon aus, dass es sich um eine stabile Entwicklung handelt. Das Infektionsschutzgesetz des Bundes schreibt vor, dass nach fünf Werktagen, an denen die Inzidenz unter dem Wert von 165 liegt, die Schulen und Kindertagesstätten in das Szenario B zurückkehren. Diese Regelung, die von der Stadt mittels einer Allgemeinverfügung bekanntzugeben ist, tritt dann am siebten Werktag in Kraft. Das ist nach unser heutigen Allgemeinverfügung in Salzgitter der morgige Donnerstag.“

"Schrittweise Rückkehr zur Normalität"


Gesundheits- und Bildungsdezernent Dirk Härdrich ergänzt: „Derzeit gibt es keine Anzeichen, dass sich die Inzidenzen dauerhaft wieder nach oben in Richtung 165 bewegen und daher ist diese schrittweise Rückkehr zur Normalität im Bildungsbereich auch im Interesse der Kinder und Jugendlichen und der Eltern richtig und verantwortbar.“ Nach der langen Zeit der Schließungen mit Notbetreuung in Kitas und Schulen sei es auch für alle gut, dass die Kinder und Schülerinnen und Schüler wieder in ihre Einrichtungen zurückkehren können.


„So richtig es war, bei der seinerzeitigen dramatischen Infektionslage in Salzgitter dem Gesundheitsschutz aller Betroffenen Vorrang einzuräumen, so wichtig ist es jetzt, dass die Kitas und Schulen ihren Betrieb wieder aufnehmen können. Es habe immer wieder Rückmeldungen gegeben, dass viele Eltern am Rande ihrer Möglichkeiten sind und viele Kinder sich nach der Rückkehr in ihre Kita oder ihre Schule sehnen. Allerdings hätten Eltern aber auch immer wieder Sorge um die Gesundheit ihrer Kinder geäußert, wenn diese wieder die Einrichtungen besuchen. Deshalb müssen wir alle achtsam bleiben und uns weiterhin an die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen halten. Weder ist die Pandemie vorbei, noch haben wir bereits die sogenannte Herdenimmunität erreicht.“, so Oberbürgermeister Frank Klingebiel weiter.

Verstärkungsbusse der KVG


Es sei daher notwendig, sich auf dem Weg zur Schule, in den Bussen und auch in der Schule weiterhin an die Abstands- und Hygienevorschriften zu halten. Die KVG Braunschweig werde zum Start des Wechselunterrichtes im Auftrage der Stadt Salzgitter Verstärkungsbusse einsetzen und in ihren Bussen in den nächsten Tagen auf Wunsch des Oberbürgermeisters und seines Krisenstabes mit Busbegleitungen vermehrt darauf achten, dass die Vorschriften auch eingehalten werden. Auch in den Kitas werden die Kinder nach wie vor in festen Gruppen betreut, um eine Durchmischung weitgehend zu verhindern.

„Nur wenn wir trotz des schrittweisen Weges zur Normalisierung diese Regeln beachten, wird sich die Inzidenz und damit die Infektionslage in Salzgitter stabilisieren und weiter verbessern“, so Oberbürgermeister Frank Klingebiel abschließend. Er und Dr. Härdrich appellieren daher mit Nachdruck daran, trotz der Kita- und Schulöffnungen gemeinsam mitzuhelfen, die positive Entwicklung weiterzuführen: „Es liegt jetzt an jedem Einzelnen, das diese Öffnungen von Dauer sind und baldmöglichst der Normalbetrieb in Kitas und Schulen wieder aufgenommen werden kann.“


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