Einschulungsuntersuchung: Puppenspiel soll Vertrauen schaffen

Um Kindern die Angst vor der Einschulungsuntersuchung zu nehmen, startet schon bald ein ganz besonderes Angebot in Salzgitter.

Zeigen den Kindern im Spiel mit Handpuppen, dass sie sich nicht vor einer Einschulungsuntersuchung fürchten müssen: v.l. Ursula Wolter, Ärztin, Dr. Jacqueline Bahlmann-Duwe und Janet Sajitz, Krankenschwester.
Zeigen den Kindern im Spiel mit Handpuppen, dass sie sich nicht vor einer Einschulungsuntersuchung fürchten müssen: v.l. Ursula Wolter, Ärztin, Dr. Jacqueline Bahlmann-Duwe und Janet Sajitz, Krankenschwester. | Foto: Stadt Salzgitter

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Salzgitter. Eltern und Erzieher in Kindergärten haben viele Fragen zur Einschulungsuntersuchung des Fachdienstes Gesundheit der Stadt Salzgitter: Was passiert eigentlich bei einer Einschulungsuntersuchung? Wer führt die Untersuchung durch? Und was erwartet die Kinder dabei? Fragen wie diese, können bei Kindern – und manchmal auch bei ihren Sorgeberechtigten – für Unsicherheit sorgen. Mit einer besonderen Idee soll bald den Jüngsten die Angst vor der Untersuchung genommen werden, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet.



Im Herbst dieses Jahres hält ein besonderes Angebot Einzug in die 52 Kindertagesstätten im Stadtgebiet: Mit einem eigens entwickelten Puppenspiel macht das städtische Fachgebiet Kinder- und Jugendgesundheit des Gesundheitsamtes die zukünftigen Schulkinder auf spielerische und altersgerechte Weise mit der bevorstehenden Einschulungsuntersuchung vertraut. Mithilfe von Handpuppen wird den Kindern anschaulich vermittelt, wie eine Einschulungsuntersuchung abläuft und welche Aufgaben und Untersuchungen sie dort erwarten können. In einer vertrauten und spielerischen Atmosphäre erleben sie, dass die Untersuchung nichts ist, wovor sie Angst haben müssen.

Unsicherheiten abbauen


Mit dem Puppenspiel soll die Einschulungsuntersuchung für Kinder verständlich und greifbar werden. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung Sorgeberechtigten und pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit, offene Fragen direkt mit dem Einschulungsteam zu besprechen. So soll aus einem vielleicht noch unbekannten Termin ein Ereignis werden, dem die zukünftigen Schulkinder gut vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl entgegensehen können. Ziel des Angebotes sei es, mögliche Unsicherheiten abzubauen und den zukünftigen Schulkindern Sicherheit und Vertrauen für die bevorstehende Untersuchung zu vermitteln, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Auch Eltern eingeladen


Auch die Sorgeberechtigten sind eingeladen, an der Veranstaltung in der jeweiligen Kindertageseinrichtung teilzunehmen und gemeinsam mit ihren Kindern einen Einblick in den Ablauf der Einschulungsuntersuchung zu erhalten. Im Anschluss an das Puppenspiel besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Eine Schulärztin sowie eine Krankenschwester aus dem Einschulungsteam des Fachgebietes stehen für Fragen rund um die Einschulungsuntersuchung zur Verfügung. Das Angebot richtet sich dabei gleichermaßen an die pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen, die Sorgeberechtigten und selbstverständlich auch an die zukünftigen Schulkinder.