In der Ostsiedlung in Salzgitter-Bad werden 38 Gebäude saniert

Oberbürgermeister Frank Klingebiel hat jetzt den offiziellen „Startschuss“ gegeben.

Beim Baustart unter anderem dabei: Frank Guder (Objektplanung Architekten gjh), Ortsbürgermeister Andreas Triebe, Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Astrid Paus (Dezernatsleiterin im Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig), Michael Letter (Vorsitzender des Rates der Stadt Salzgitter), Stefan Klein (MdL und 1. Bürgermeister).
Beim Baustart unter anderem dabei: Frank Guder (Objektplanung Architekten gjh), Ortsbürgermeister Andreas Triebe, Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Astrid Paus (Dezernatsleiterin im Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig), Michael Letter (Vorsitzender des Rates der Stadt Salzgitter), Stefan Klein (MdL und 1. Bürgermeister). | Foto: Stadt Salzgitter

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Salzgitter. Mit einer Veranstaltung am neu aufgestellten Bauschild in der Ostsiedlung in Salzgitter-Bad startete am 17. Juni symbolisch die Sanierung der von der Stadt Salzgitter erworbenen 38 Wohngebäude mit 146 Wohnungen in der Rheinstraße und Engeroder Straße in Salzgitter-Bad. Das berichtet die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung.



Bei der Veranstaltung betonte Oberbürgermeister Frank Klingebiel: „Ich kenne die Ostsiedlung noch aus meiner Kindheit als attraktives und beliebtes Wohnquartier. Da wollen wir langfristig wieder hin. Mit der Sanierung des von uns erworbenen Wohnungsbestandes und der bereits erfolgten Straßensanierung der Engeroder Straße werden wir zum einen die Gebäude, Wohnungen und das Wohnumfeld deutlich aufwerten und zum anderen auch einen Impuls zu nachhaltig positiven Veränderungen für das ganze Quartier geben."

"Ein wahres Leuchtturmprojekt"


Klingebiel sei stolz, dass sich die Stadt Salzgitter nicht nur als Fördergeldgeber, sondern auch als neuer Wohnungseigentümer aktiv an der Aufwertung des Quartiers beteilige. Es sei ein wahres Leuchtturmprojekt für die Ostsiedlung, das ein deutliches Zeichen an andere private Wohnungseigentümer im Quartier gebe. Dazu hätten alle Beteiligten an einem Strang gezogen.

"Besonders danke ich dem ehemaligen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und dem ehemaligen CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Dirk Toepffer für die erhebliche finanzielle Landesunterstützung über die 50 Millionen Euro Strukturhilfe Salzgitter, die ich als Oberbürgermeister mit MdL Stefan Klein vom Land Niedersachsen eingeworben habe. Ohne diese Landesförderung wäre dieses Großprojekt für uns schlichtweg unmöglich gewesen. Ebenfalls danke ich allen Beteiligten, speziell dem Rat, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den beauftragten Projektverantwortlichen, für die bisher geleistete hervorragende Arbeit“, so Klingebiel weiter.

Baustellenschild mit einer schematischen Darstellung der Musterhäuser, die barrierefrei umgebaut werden sollen.
Baustellenschild mit einer schematischen Darstellung der Musterhäuser, die barrierefrei umgebaut werden sollen. Foto: archtekten gjh


Der Erste Bürgermeister Stefan Klein sah das ähnlich: „Es zahlt sich aus, wenn man hartnäckig bleibt. Das gilt für die eingeworbene Strukturhilfe und für die positive Entwicklung des Quartiers. Mit der Sanierung tragen wir maßgeblich dazu bei.“

Auch Ratsvorsitzender Michael Letter stimmte zu: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Die Sanierung des städtischen Wohnungsbestandes verbessert die Wohnverhältnisse hier maßgeblich.“ Ortsbürgermeister Andreas Triebe war hocherfreut: „Ich erhoffe mir eine Signalwirkung der Sanierung für das gesamte Quartier und möchte ebenfalls allen Beteiligten danken.“

"Mehr als eine Sanierung"


Vor Ort war ebenfalls Astrid Paus vom Amt für regionale Landesentwicklung als Fördermittelgeberin. Sie sagte: „Der Sanierungsstart ist eine sehr positive Entwicklung für das Quartier. Es ist mehr als eine Sanierung - es ist eine Investition in die Zukunft des gesamten Quartiers und der Lebensqualität der Menschen hier. Eine gelungene Kooperation von Land und Stadt Salzgitter.“

So ist der Zeitplan


Oberbürgermeister Frank Klingebiel erläutert die Sanierungsmaßnahme: „Bis Mitte 2028 sollen alle 38 Wohngebäude außen umfänglich saniert werden. Dazu gehören Fassadensanierung mit Dämmung, Austausch der Fenster sowie die Neuanlage der Außenbereiche. 6 der Gebäude werden auch innen umfangreich saniert und zu Teilen in ihren Grundrissen vergrößert. Die übrigen 32 Gebäude folgen dann sukzessive nach Fertigstellung. Besonderheit ist, dass die Gebäude Rheinstraße 3 und 12 als Musterhäuser barrierefrei und rollstuhlgerecht umgebaut werden. Aufzüge werden außen an der Gartenseite gebaut und fast alle Wohnungen in diesen Gebäuden erhalten Balkone.“

Klingebiel stellt abschließend zu den Kosten und deren Finanzierung fest: „Der Kauf der 38 Wohngebäude in 2021 vom privaten Eigentümer wurde im Rahmen der Strukturhilfe Salzgitter mit 4,7 Millionen Euro vom Land gefördert. Die Gesamtkosten für das Sanierungsprojekt belaufen sich zusätzlich auf rund 15,4 Mio. Euro. Rund 10,8 Mio. Euro davon kommen aus der Strukturhilfe Salzgitter und knapp 1,4 Mio. Euro kommen aus Mitteln der Städtebauförderung, also weitere 12,2 Mio. Euro Förderung von Land und Bund.“

2021 erwarb die Stadt Salzgitter auf Initiative von Oberbürgermeister Frank Klingebiel 146 Wohnungen in 38 Gebäuden in der Engeroder Straße und Rheinstraße mit dem Ziel, diese zu sanieren und aufzuwerten. 2024 fasste der Rat der Stadt Salzgitter auf Vorschlag von Oberbürgermeister Frank Klingebiel den Beschluss über die konkrete Umsetzung der Sanierung des gekauften Wohnungsbestandes.