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Wolfenbüttel: Schutz vor Unwetter gesucht - Motorradfahrer wird auf A39 getötet



Motorradfahrer wird auf A39 getötet - Er suchte Schutz vor dem Unwetter

Auch die beiden Insassen des Beteiligten Fahrzeugs erlitten schwere Verletzungen.

von Marvin König


(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Aktuell24(KR)

Wolfenbüttel. Am gestrigen Samstag ereignete sich bei anhaltendem Starkregen um 13:58 Uhr auf Höhe der Ortschaft Schandelah in Fahrtrichtung Salzwedel ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer getötet und ein Autofahrer samt Beifahrer schwer verletzt wurden. Die Richtungsfahrbahn der A39 musste daraufhin bis 16 Uhr voll gesperrt werden. Das berichtet die Polizei auf Anfrage von regionalHeute.de.



Wie Polizeisprecher Dirk Oppermann erklärt, sei der 25-jährige Autofahrer bei Schandelah vermutlich aufgrund der nassen Fahrbahn kurz vor der Autobahnüberführung Gardessener Straße ins Schleudern geraten. Wegen des Unwetters hatte ein 72-jähriger Motorradfahrer unter der Autobahnbrücke Schutz gesucht und wartete auf dem Standstreifen auf eine Verbesserung der Wetterlage. Der außer Kontrolle geratene Wagen rutschte von der Straße und erfasste den dort stehenden Motorradfahrer mit voller Wucht. Der 72-Jährige überlebte dies nicht. Auch die beiden Fahrzeuginsassen seien schwer verletzt ins Krankenhaus nach Braunschweig gebracht worden.

Die Polizei befinde sich noch in den Ermittlungen zur genauen Unfallursache. Es sei dementsprechend nicht bekannt, ob überhöhte Geschwindigkeit oder andere Einzelheiten bei dem Unfall noch eine Rolle gespielt haben könnten.


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