Ein Rohr soll das Wasserproblem im Stadtgraben lösen

Die Wasserqualität im Wolfenbütteler Stadtgraben bleibt ein Thema. Nun soll eine bereits länger geplante Maßnahme umgesetzt werden, um das Problem in den Griff zu bekommen.

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Das Wasser im Stadtgraben bereitet immer wieder Sorgen.
Das Wasser im Stadtgraben bereitet immer wieder Sorgen. | Foto: Matthias Kettling

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Wolfenbüttel. Die Wasserqualität im Wolfenbütteler Stadtgraben soll verbessert werden. Dafür soll noch in diesem Jahr ein sogenanntes Olszewski-Rohr installiert werden. Das wurde im Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt bekanntgegeben.



Die Probleme mit der Wasserqualität sind nicht neu und bestehen bereits seit mehreren Jahren. Im vergangenen Jahr waren im Stadtgraben Blaualgen nachgewiesen worden. Die Stadt warnte daraufhin vor dem Kontakt mit dem Wasser. Auch kommt es immer wieder zu Sauerstoff-Problemen. Um die Situation zu verbessern, wurde der Stadtgraben unter anderem mit Unterstützung von THW, Feuerwehr und Angelsportverein belüftet. Auch spezielle Inseln wurden im Gewässer installiert. In diesem Jahr haben die hohen Temperaturen die Situation im Stadtgraben wieder dafür gesorgt, dass die Wasserqualität schlechter wurde. Die Stadt beobachtet die Entwicklung des Gewässers und führt regelmäßig Messungen durch. Auf dem Gewässer schwimmt eine autonome Sonde, die die Wasserqualität kontinuierlich erfasst. Das Gerät ist Teil eines wissenschaftlich begleiteten Projekts der Ostfalia Hochschule und des Start-ups Hydroguard.

Olszewski-Rohr soll noch dieses Jahr kommen


Bereits im vergangenen Jahr war klar, dass die damaligen Maßnahmen allein keine dauerhafte Lösung darstellen würden. Die Stadt arbeitete deshalb an einem Konzept zur Verbesserung der Wasserqualität. Ein Teil dieses Konzepts soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Das Olszewski-Rohr soll nährstoffreiches Tiefenwasser aus dem Stadtgraben ableiten und dadurch kurzfristig die Wasserqualität verbessern, heißt es im Sachstandsbericht des Wasserverbandes Mittlere Oker zum Hochwasserschutz in Wolfenbüttel, der im Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt wurde.

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