Wolfenbüttel. Am vergangenen Donnerstag haben 19 Erwachsene und 4 Kinder aus dem Landkreis Wolfenbüttel die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Die Wurzeln der neuen Staatsbürger liegen in Kamerun, Syrien, Ecuador, Südafrika, Bosnien & Herzegowina sowie im Sudan, in der Türkei, den Philippinen, dem Irak, Weißrussland, Griechenland, Afghanistan, Palästina und Russland. Sie alle bekannten sich zum Grundgesetz und erhielten im Großen Sitzungssaal der Landkreisverwaltung ihre Einbürgerungsurkunden, wie die Landkreisverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet.
Die Urkunden überreichte der stellvertretende Landrat Julian Märtens, der die neuen Bürger, gemeinsam mit Mitarbeitenden des Landkreises, willkommen hieß. Zur Feierstunde gehörte auch ein Grußwort des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Per Videobotschaft hob der Bundespräsident die Rechte und Pflichten deutscher Staatsbürger hervor, wie beispielsweise das aktive und passive Wahlrecht. Steinmeier lud die neuen Staatsbürger zur gesellschaftlichen Teilhabe in Deutschland ein und wies auf Werte aus dem Grundgesetz hin: die unantastbare Menschenwürde und die freie Entfaltung der Persönlichkeit.
Bereits zum 42. Mal fand eine Feierstunde zur Einbürgerung statt
Die Feierstunde zur Einbürgerung ist zur Tradition geworden, sie fand bereits zum 42. Mal statt. Wie üblich war der Große Sitzungssaal bis auf den letzten Platz gefüllt. Freunde, Bekannte und Familie begleiteten die Neubürgerinnen und Neubürger zu diesem besonderen Anlass. Musikalisch sorgte die Musikschule Drewes mit den Liedern „Auf uns“ von Andreas Bourani und „Lucky“ von Jason Mraz & Colbie Caillat für ein stimmungsvolles Ambiente.
Der offizielle Festakt wurde mit dem gemeinsamen Singen der deutschen Nationalhymne beendet.

