Wolfenbüttel. Damit hatten die politischen Beobachter nicht gerechnet: Bereits im ersten Wahlgang gelingt Wolfenbüttels amtierendem Bürgermeister Ivica Lukanic (parteilos) die Wiederwahl. Ohne auch nur annähernd eine Chance zu haben, landen seine Mitbewerber weit abgeschlagen im hinteren Feld. Die dürften, ebenso wie Lukanic selbst, mehr als überrascht sein, gingen letztendlich doch alle von einer Stichwahl aus.
Stolze 58,96 Prozent der Wählerstimmen kann Lukanic für sich verbuchen – und das bei insgesamt sechs Gegenkandidaten. Dies entspricht 15.948 einzelnen Stimmen. "Das war ein Ding der Unmöglichkeit", sagt Lukanic gegenüber regionalHeute.de. Zuvor hatte er seinen Anhängern auf der Wahlparty zugerufen: "Ich glaube an die Straße, ich glaube an die Menschen in unserer Stadt. Und sie haben ihre Entscheidung gefällt und dafür vielen Dank!" Lukanic bleibt damit Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel. Nach einer zunächst fünfjährigen Amtszeit kann er nach der landesweiten Gesetzesänderung nun für acht weitere Jahre den Chefsessel im Rathaus am Stadtmarkt besetzen.
Mit 10,05 Prozent landet SPD-Kandidat Dr. Sascha Dietrich (2.718) knapp vor Adrian Lose von der AfD. Er erreicht 9,34 Prozent (2.526). CDU-Kandidatin Kerstin Glier bekommt 8,61 Prozent (2.329) der Wählerstimmen und landet auf Platz vier. Lena Krause von den Grünen erzielt 7 Prozent (1.893), Jonathan Schimpf von den Linken 3,46 Prozent (936) und FDP-Mann Vincent Schwarz 2,59 Prozent (700).

