Ministerpräsident McAllister: "Der JadeWeserPort öffnet Niedersachsen ein neues Tor zur Welt"




Heute haben der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister, der Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Jens Böhrnsen, und Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode den JadeWeserPort in Wilhelmshaven feierlich eröffnet.

„Der JadeWeserPort ist ein Jahrhundertprojekt. Niedersachsen erhält ein neues Tor zur Welt. Wilhelmshaven wird mit dem Hafen zu einem zentralen Dreh- und Ankerpunkt für den internationalen Containerverkehr. Künftig werden hier Container aus der ganzen Welt verladen - vor allem aus Asien und Südamerika. Die ganze norddeutsche Küste wird davon profitieren", sagte Ministerpräsident David McAllister.

Der JadeWeserPort werde für zusätzliche Arbeitsplätze sorgen und die Arbeitsmarktsituation in Wilhelmshaven spürbar verbessern. Die Landesregierung rechne damit, dass in den nächsten Jahren am Hafen und im angrenzenden Gewerbegebiet bis zu 3.000 Menschen beschäftigt sein werden. Auch deshalb hätten die Menschen in Wilhelmshaven den Bau des Hafens immer unterstützt, machte David McAllister deutlich.

Mit Blick auf den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur lobte der Ministerpräsident die Unterstützung der Bundesregierung:

„Gute Hinterlandanbindungen sind für einen Wirtschaftsstandort von entscheidender Bedeutung." Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven werde Ende 2012 abgeschlossen sein. Und Dank der verlängerten A29 könnten Lkw den Hafen direkt über die Autobahn erreichen. „Das ist einmalig an den großen Nordseehäfen", so David McAllister.

Jens Böhrnsen erklärte: „Dieses Hafenbauwerk ist für unser Land einzigartig. Zum ersten Mal in der Hafengeschichte Deutschlands haben sich zwei Bundesländer zusammengefunden, um gemeinsam ein Hafenprojekt zu planen und zu realisieren. Der Gedanke der Gründungsväter bleibt unangefochten, dass es nicht die Konkurrenz der Häfen in der Deutschen Bucht sein wird, die Deutschland nachhaltig seine Position im Welthandel sichern wird, sondern dass es die Kooperation der Häfen untereinander ist.

Der heutige Tag ist ein guter Tag für Niedersachsen und den Standort Wilhelmshaven, ein guter Tag für Bremen und ein guter Tag für ganz Deutschland, denn Hafenpolitik hat auch immer eine bundespolitische Bedeutung. Unsere Häfen sind die Eingangs- und Ausgangstore unserer global vernetzten Wirtschaft.

Bei allen Infrastrukturmaßnahmen darf die Bedeutung Norddeutschlands mit seinen Seehäfen für die deutsche Wertschöpfung insgesamt nicht unterschätzt werden."

Jörg Bode sagte: „Der JadeWeserPort hat ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal: seine Tiefe. Der JadeWeserPort ist neben Rotterdam der einzige tideunabhängige Tiefwasserhafen entlang der Nordseeküste. Mit der Globalisierung werden die Güterströme weiter zunehmen und damit die Schiffsgrößen - als Beispiel seien hier nur die Giganten der Emma-Maersk-Klasse genannt. In Wilhelmshaven haben wir das Angebot zu guten Konditionen diese auch umzuschlagen. Das sind ein unschlagbarer Wettbewerbsvorteil und eine sinnvolle Ergänzung der etablierten Containerhäfen in Hamburg und Bremerhaven.

Zusammen mit den neu entstehenden Arbeitsplätzen und Investitionen in und um den Hafen herum werden sich die bisher von Niedersachsen und Bremen investierten Gelder auch für den Steuerzahler auszahlen. Der Standort Wilhelmshaven wird in absehbarer Zeit einer der zentralen Dreh- und Angelpunkte für die internationalen Containerverkehre werden."


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