Schule feiert Richtfest für diesen Neubau

Die Bauarbeiten schreiten planmäßig voran. Der Eröffnungstermin bleibt bestehen.

So soll der Erweiterungsbau der OBS Sickte aussehen (Visualisierung).
So soll der Erweiterungsbau der OBS Sickte aussehen (Visualisierung). | Foto: ALHO

Sickte. Es geht deutlich voran: Ende Oktober 2025 wurde der Grundstein gelegt, jetzt wurde das Richtfest für den Erweiterungsbau der Oberschule Sickte (OBS Sickte) gefeiert. Der Termin für die Fertigstellung zum Ende des dritten Quartals könne laut einer Pressemitteilung des Landkreises Wolfenbüttel eingehalten werden.



Der Landkreis als Schulträger investiere demnach rund 9,5 Millionen Euro für den Erweiterungsbau. „In den vergangenen Jahren haben wir viel in die Sanierung, Ausstattung und Neubau der Schulen in Landkreisträgerschaft investiert. Der Neubau dieses Gebäudes ist ein weiterer Baustein, um unserem Anspruch als Bildungslandkreis gerecht zu werden“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge.

Vorfreude herrscht an der OBS Sickte


„Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule freuen sich auf den neuen Ort des Lernens. Ich bedanke mich für das unkomplizierte Nebeneinander von Schule und Baustelle und für das immer offene Ohr für unsere Wünsche“, so Dr. Katrin Manz, Oberschulrektorin als Didaktische Leitung.

Die Landrätin Christiana Steinbrügge (rechts) zusammen mit Gästen auf Baustellenrundgang im Erweiterungsbau der OBS Sickte.
Die Landrätin Christiana Steinbrügge (rechts) zusammen mit Gästen auf Baustellenrundgang im Erweiterungsbau der OBS Sickte. Foto: Landkreis Wolfenbüttel



28 neue Räume


Das neue Gebäude enthält Lern- und Unterrichtsräume, darunter allgemeine Unterrichtsräume, Differenzierungsräume, Fachunterrichtsräume, einen Inklusionsraum, offene Schülerarbeitsflächen sowie die erforderlichen Sanitär- und Technikräume. Insgesamt entstehen 28 neue Räume auf knapp 2700 Quadratmetern Bruttogrundfläche.

2023 war von der OBS Sickte der Bedarf für weitere Räume angemeldet worden. 2024 stimmte der Kreistag zunächst einstimmig der Errichtung eines Erweiterungsneubaus zu, schließlich auch der Erhöhung der Anzahl der notwendigen Räume. Ende Januar 2025 wurde der Auftrag vergeben, im darauffolgenden Mai der Bauantrag gestellt, Anfang September die Baugenehmigung erteilt und Ende Oktober
der Grundstein verlegt.

Modulbau aus einer Hand


Diese Baumaßnahme sei in zweifacher Hinsicht besonders für den Landkreis: Zum einen wurde mit dem Modulbau eine unkonventionelle Baumethode gewählt, die eine deutlich kürzere Bauzeit mit sich bringt. Zum anderen hat der Landkreis mit der Firma ALHO einen Totalübernehmer, der eine große Kostensicherheit bietet, beauftragt. Dieser ist für die komplette Planung verantwortlich und übernimmt somit alle Leistungen inklusive aller erforderlichen Fachplaner- und Nebenleistungen. Zudem ist er auch für alle Bauleistungen, von der Gründung, über die Installation der Gebäudetechnik bis hin zur kompletten Fertigstellung des Bauwerks sowie der Errichtung der Außenanlagen zuständig.

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