Was wurde aus den Ideen aus dem Konzept für die Landesgartenschau?

Im September 2024 entschied sich die Politik gegen eine Bewerbung. Doch die Arbeit soll nicht umsonst gewesen sein.

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Symbolbild
Symbolbild | Foto: pixabay

Wolfenbüttel. Seitens der Politik gab es vor ein paar Jahren die Idee, die Landesgartenschau 2030 nach Wolfenbüttel zu holen. Letztlich entschied man sich dagegen, ließ sich aber die Hintertür für eine Bewerbung 2034 offen. Allerdings wurde im Sommer 2024 bereits das Konzept für eine Machbarkeitsstudie vorgelegt. Diese Arbeit soll nun in keinem Fall völlig umsonst gewesen sein.



Im September 2024 hatte der Rat der Stadt beschlossen, dass das bereits erstellte Konzept der Machbarkeitsstudie als Freiraumentwicklungskonzept in künftige Entscheidungen über die Entwicklung der Freiräume im Stadtzentrum einbezogen wird. regionalHeute.de fragte bei der Stadt nach, inwieweit dies bereits geschehen ist.

Impulse des Planungsbüros


In dem Konzept waren zahlreiche Vorschläge enthalten, die Stadt grüner zu machen. Etwa, die frühere Einheit von Stadtgraben und Harztorpark wieder sichtbarer zu machen, oder den früheren „Apfelgarten“ im Seeligerpark neu zu ordnen und wieder aufzuwerten. "Es war dem Rat wichtig, dass die spannenden Impulse des Planungsbüros und der Öffentlichkeitsbeteiligung nicht verloren gehen. Der damalige Planungsstand war allerdings nicht unmittelbar als Freiraumentwicklungskonzept nutzbar", erklärt Stadtsprecher Thorsten Raedlein.

Für einige Teilräume seien für die Landesgartenschau temporäre Aktionen und Anlagen geplant gewesen. Für das Freiraumentwicklungskonzept als Arbeitsgrundlage für die Zukunft, wurden vom Planungsbüro diese temporären Bausteine in langfristige Ideen überführt. "Das Büro hatte dabei nun auch andere Freiheiten, da die Maßnahmen nicht zwingend bis 2030 umsetzbar sein müssen", verdeutlicht Raedlein.

Überarbeiteter Stand im Sommer


Der überarbeitete Stand des Freiraumentwicklungskonzeptes werde im Sommer den städtischen Gremien vorgestellt. Dieses soll zukünftig als Orientierung und Ideensammlung für die Freiräume der Innenstadt dienen.

"Eine systematische Bewertung der Vorschläge nach realistisch und sinnvoll durch die Verwaltung gibt es bewusst nicht. Die Maßnahmenpläne werden jedoch berücksichtigt, wenn in den entsprechenden Räumen Veränderungen anstehen", erläutert der Pressesprecher. Die enthaltenen Maßnahmen würden nicht der Reihe nach abgearbeitet. Ob und wann einzelne Maßnahmen umgesetzt werden, unterliege den politischen Beratungen und Entscheidungen.