Wolfenbüttel lädt zum Tag der Begegnung ein

Das fest hat in Wolfenbüttel bereits Tradition. In diesem Jahr findet es auf dem Stadtmarkt statt.

In Wolfenbüttel findet der Tag der Begegnung statt.
In Wolfenbüttel findet der Tag der Begegnung statt. | Foto: Stadt Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Am Freitag, 8. Mai, laden die Mitglieder des Arbeitskreises Migration von 14 bis 18 Uhr zum Tag der Begegnung auf den Stadtmarkt ein. Mit einem vielfältigen Bühnenprogramm und zahlreichen Mitmach-Aktionen informieren sie über die Begegnungsangebote in der Stadt.



Neben etablierten Partnern wie der Stadt und dem Landkreis Wolfenbüttel, der Diakonie, der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, der Caritas, dem Roten Kreuz und der AWO mit SALAWO beteiligen sich auch Amnesty International, das Willkommenscafé im Roncalli-Haus, die Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel und das Seniorenservicebüro der Stadt Wolfenbüttel. Wieder dabei ist auch die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Wolfenbüttel, die ihre Pläne für den Umzug der Moschee vorstellt.

Das erwartet die Besucher


Mehrere Selbstorganisationen von Zugewanderten präsentieren sich mit Ständen: eine kurdische Initiative, ein türkischer Verein, das Migranten-Elternnetzwerk MEN und eine Initiative von Aramäerinnen und Assyrerinnen aus Syrien. Weitere Stände betreiben Kulturwunsch und das Jugendparlament der Stadt Wolfenbüttel.

Das Bühnenprogramm beginnt um 14 Uhr mit einem Redebeitrag des Wolfenbütteler Bündnisses für Vielfalt und Demokratie. Es folgen Grußworte des Bürgermeisters und der stellvertretenden Landrätin sowie Auftritte der Wilhelm-Busch-Grundschule, der Seelenschaukel-Kinder, kurdischer und türkischer Tanzgruppen, der Gruppe Femmes fortes d'Afrique, der Band BalFolk, des Duos Marisa, der ukrainischen Sängerin Amina und der Musikschulband mit Maria Grigoriadis. Die Moderation übernehmen Sümeyra Tayyar und Lucie Yapi.

An den Ständen warten Broschüren und Mitmach-Angebote wie orientalische Ebru-Malerei auf Wasser, Kalligrafie, Kinderschminken und Taschen bemalen. Jeder Stand zeigt ein Plakat zum Veranstaltungsmotto „Frieden beginnt…", das die teilnehmenden Gruppen individuell vervollständigt haben.

Für Verpflegung sorgen Migranten-Selbstinitiativen mit landestypischen herzhaften Speisen. Das Willkommenscafé im Roncalli-Haus bietet im Café-Pavillon Tee, Kaffee, Kaltgetränke und hausgebackene Kuchen. Begegnungstische laden zum Gespräch ein und bieten die Chance, neue Menschen kennenzulernen.

Die Veranstaltung wird aus Mitteln des europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) finanziert.