Diese Protestbewegung meldet sich zurück

Fridays for Future demonstriert vor dem Schloss und will durch die Innenstadt ziehen.

Symbolfoto
Symbolfoto | Foto: Anke Donner

Braunschweig. Am kommenden Freitag ist es wieder so weit: Die Protestbewegung Fridays for Future geht bundesweit auf die Straßen. In Braunschweig soll es um 14 Uhr auf dem Schlossplatz mit einer Kundgebung losgehen und mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt weitergehen. Das teilt die Braunschweiger Ortsgruppe mit.



Zum Abschluss soll die Braunschweiger Band Maniax auf dem Schlossplatz spielen. Fridays For Future knüpfe mit dem Klimastreik an die Proteste des vergangenen Wochenendes in Berlin, Hamburg, Köln und München an, heißt es in einer Pressemitteilung des Braunschweiger FFF-Ablegers.

Fossile Energien führen zur Abhängigkeit


"Die aktuellen Gaspreise als Folge des Irankrieges zeigen mal wieder: Durch fossile Energien sind wir abhängig von internationalen Krisen und autokratischen Staaten! Dies wird allerdings von unserer Wirtschaftsministerin Katherina Reiche komplett ignoriert, die lieber Milliarden in neue Gaskraftwerke investieren will, um uns noch weiter in die Abhängigkeit hineinzuziehen. Und natürlich wird dann auch noch der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland blockiert, damit wir gar keine unabhängige Energieversorgung aufstellen können", meint Niko Schoss von Fridays For Future Braunschweig.

Fridays For Future stellt vor allem die Vorteile der erneuerbaren Energien in den Fokus. Sie sichern nicht nur eine kostengünstige unabhängige Energieversorgung für Deutschland und helfen dem Klima. Sie können auch viele Arbeitsplätze schaffen und die deutsche Wirtschaft stärken. Deswegen fordert die Klimabewegung eine vollständig erneuerbare Energieversorgung bis 2035, was der deutschen Wirtschaft auch langfristig Planungssicherheit geben würde.

"Wir gehen nun schon seit sieben Jahren für mehr Klimaschutz auf die Straße. Mit mittlerweile 62 Prozent erneuerbaren Energien befinden wir uns auf einem guten Weg. Genau deswegen müssen wir uns jetzt der irrsinnigen Energiepolitik von Katherina Reiche entgegenstellen. Es darf nicht sein, dass der ganze Fortschritt der letzten Jahre aufs Spiel gesetzt wird. Denn wir tragen alle die Kosten dieser fehlgerichteten Politik!", ergänzt Alexander Dammmeier von Fridays For Future Braunschweig.