Linksjugend ['solid] äußert sich zu Eintracht Braunschweig




Braunschweig. Die Redaktion erreichte eine Pressemitteilung der
Linksjugend ['solid] Braunschweig. Sie wird unkommentiert und ungekürzt veröffentlicht.
Die Linksjugend ['solid] Braunschweig begrüßt die Forderung vieler Fanverbände, die negative Entwicklung bei und um Eintracht Braunschweig durch die zunehmende Professionalisierung kritisch zu betrachten und Alternativen zu benennen.

Für uns steht fest, dass im Profifußball und im Sport allgemein nicht der Profit und Machtinteressen einiger weniger, sondern die Interessen der ZuschauerInnen und Vereinsmitglieder und damit das Interesse der Mehrheit im Vordergrund zu stehen hat. Sport ist ein Teil der Kultur und muss als solcher behandelt werden. Wir wünschen uns eben mehr Gespräche zwischen Faninitiativen und der Vereinsführung, um auf die teils berechtigten Fanforderungen eingehen zu können. Nur um den gößtmöglichen Profit und die Akzeptanz in der Fußballoligarchie herausholen zu können, die Faninteressen, das heißt auch niedrigere Eintrittspreise, zu ignorieren, heißt für uns, falsche Akzente im Sport zu setzen.

Natürlich bewegt sich Eintracht Braunschweig im Rahmen einiger Sachzwänge im Profifußball, doch das ändert nichts daran, dass sich einiges ändern muss und Eintracht Braunschweig zumindest alles mögliche tun sollte, um wieder Fanverein zu werden.

Ein weiterer Punkt ist für uns die Präsenz einiger Rechter in der Fanszene des Eintracht Braunschweig. Auch hier sehen wir einen Handlungsbedarf und die Notwendigkeit einer Debatte. Eintracht Braunschweig muss sich klar positionieren und rechtem Gedankengut im Stadion und im Umfeld des Vereins keine Öffentlichkeit bieten.

Positive Impulse gegen Rassismus und für ein fanfreundlicheren Fußball wären seitens Eintracht Braunschweig wünschenwert!


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