Trecker geht bei Mäharbeiten in Flammen auf

Für die Feuerwehr gab es einen herausfordernden Einsatz auf einer Wiesenfläche im Staatsforst Braunschweig.

Der Trecker stand in Vollbrand.
Der Trecker stand in Vollbrand. | Foto: Feuerwehr Braunschweig

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Braunschweig. Am heutigen Montagvormittag um 11:27 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Braunschweig sowie die Ortsfeuerwehren Waggum und Bevenrode durch die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig / Peine / Wolfenbüttel zu einem brennenden landwirtschaftlichen Fahrzeug alarmiert. Über den Einsatz berichtet die Feuerwehr Braunschweig in einer Pressemitteilung.



Die Einsatzstelle befand sich auf einer Wiesenfläche im Staatsforst Braunschweig zwischen Waggum, Bevenrode und Hondelage im Bereich der Kleiwiesen. Dort war ein Trecker während Mäharbeiten in Brand geraten.

Trupp unter Atemschutz


Die Ortsfeuerwehr Waggum traf als erste Einheit an der abgelegenen Einsatzstelle ein und leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Ein Trupp unter Atemschutz ging hierzu mit einem C-Rohr gegen das Feuer vor.

Kurze Zeit später eintreffende Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr unterstützten die Freiwillige Feuerwehr bei den Löscharbeiten und stellten mit einem Tanklöschfahrzeug zusätzliches Löschwasser zur Verfügung. Im weiteren Verlauf kam ein weiterer Atemschutztrupp der Berufsfeuerwehr zum Einsatz.

Schaum erstickt die Flammen


Da es insbesondere durch brennende Reifen sowie austretende und sich wieder entzündende Betriebsstoffe wiederholt zu einer Brandentwicklung kam, wurde zusätzlich ein Schaumangriff vorbereitet. Durch den Einsatz von Löschschaum konnte der Brand schließlich wirkungsvoll bekämpft und ein erneutes Aufflammen verhindert werden.

Es wurde Schaum eingesetzt, um die Flammen zu löschen.
Es wurde Schaum eingesetzt, um die Flammen zu löschen. Foto: Feuerwehr Braunschweig


Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar. Die Einsatzstelle lag mitten im Staatsforst und deutlich abseits einer ausreichenden Löschwasserversorgung. Zusätzlich benötigtes Löschwasser musste daher mit einem wasserführenden Einsatzfahrzeug in Waggum aufgenommen und zur Einsatzstelle transportiert werden.

Boden- und Umweltschutz abgestimmt


Aufgrund der Lage in einem Wald- und Wiesengebiet, der aus dem Fahrzeug ausgetretenen Betriebsstoffe sowie des erforderlichen Schaumeinsatzes wurde im weiteren Einsatzverlauf die zuständige Stelle für Gewässer- und Bodenschutz der Stadt Braunschweig hinzugezogen. Vor Ort wurde die Situation bewertet und das weitere Vorgehen hinsichtlich des Boden- und Umweltschutzes abgestimmt.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und einer abschließenden Kontrolle konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.