Zwei Grundschulen bekommen zusätzliche Sozialarbeiter


Die Grundschule Heinrichstraße ist eine von zwei begünstigten Schulen in Braunschweig. Foto: Archiv
Die Grundschule Heinrichstraße ist eine von zwei begünstigten Schulen in Braunschweig. Foto: Archiv Foto: Sina Rühland

Hannover. Das SPD-geführte Niedersächsische Kultusministerium hat die Ausschreibung von 95 zusätzlichen Stellen für Schulsozialarbeiter an Schulen in ganz Niedersachsen angekündigt. Wie der Braunschweiger SPD-Abgeordnete Christoph Bratmann mitteilt, erhält Braunschweig dabei zwei zusätzliche Vollzeitstellen. Diese werden auf die Grundschulen Comeniusstraße und Heinrichstraße verteilt.


"Das sind richtig gute Nachrichten für unsere Schulen und unsere Schülerinnen und Schüler“, so Bratmann.

Von den 95 zusätzlichen Stellen für die schulische Sozialarbeit entfallen niedersachsenweit 62 Vollzeiteinheiten auf Grundschulen, 22 auf Gymnasien sowie jeweils drei auf Förder- und Realschulen. Die verbleibenden fünf Vollzeiteinheiten stehen den vier Regionalabteilungen der Landesschulbehörde zur flexiblen Verteilung in ihrem Zuständigkeitsbereich zur Verfügung.

"Wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit"


„Damit beschäftigt das Land mittlerweile mehr als 1.000 sozialpädagogische Fachkräfte an öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die mit ihrer engagierten Arbeit einen immens wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit in unserem Land leisten. Sie ermöglichen Bildungsteilhabe und soziale Integration und entlasten dabei die Schulleitungen und Lehrkräfte vor Ort“, so Bratmann.

„Wir werden den Ausbau der Schulsozialarbeit für alle Schulformen auch in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass in unserem Schulsystem kein Kind zurückgelassen werden darf. Der Einsatz von multiprofessionellen Teams aus Lehrern, Sozialpädagogen, Sozialarbeitern und anderen Fachkräften wird dabei in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen“, beschreibt der SPD Abgeordnete die bildungspolitischen Schwerpunkte der SPD-geführten Landesregierung.


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