Gifhorn. Für viele Pendler, Autofahrer und Anwohner in Jembke gibt es eine wichtige Nachricht: Die Ortsdurchfahrt im Zuge der B 248 soll nach Angaben der Landesregierung im Jahr 2027 saniert werden. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Lena-Sophie Laue hervor.
Wie Laue in einer Pressemitteilung berichtet, habe die Landesregierung den schlechten Zustand der Straße bestätigt. Die Fahrbahn weist zahlreiche Längs- und Querrisse, viele Flickstellen sowie starke Absackungen der Gossenanlagen auf. Nach dem vergangenen Winter habe sich das Schadensbild deutlich verschlechtert. Deshalb wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Teilen der Ortsdurchfahrt bereits auf 30 km/h reduziert.
Fahrbahn soll 2027 erneuert werden
Für 2027 ist nach Angaben der Landesregierung die Erneuerung der Fahrbahn und der Gossenanlagen vorgesehen. Gleichzeitig sollen die Gemeinde Jembke sowie mehrere Versorgungsunternehmen die Baumaßnahme nutzen, um Arbeiten an ihren Leitungen durchzuführen.
„Das ist eine gute Nachricht für Jembke. Klar ist aber auch: Eine angekündigte Sanierung löst nicht das grundsätzliche Problem. Wir haben im Landkreis Gifhorn an vielen Stellen marode Straßen, Brücken und Ortsdurchfahrten. Deshalb müssen Ausbau, Sanierung und dauerhafte Instandhaltung unserer Infrastruktur wieder deutlich stärker in den Fokus rücken“, kommentierte Laue. Die B 248 sei eine der wichtigen Verkehrsachsen im Landkreis Gifhorn. Als Zubringer zur A 39 sei sie täglich stark belastet, insbesondere auch durch Schwerlastverkehr.

