Goslar will Vergnügungssteuer anheben: Kinder sollen profitieren

In Goslar soll die Vergnügungssteuer angehoben werden. Wohin die Mehreinnahmen fließen sollen, steht bereits fest

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Symbolfoto | Foto: pixabay

Goslar. In Goslar soll noch in diesem Jahr die Vergnügungssteuer angehoben werden. Das geht aus einer Sitzungsvorlage der Verwaltung hervor, über die final am 28. April in der Ratssitzung entschieden wird.



Laut Verwaltung soll der Steuersatz für Spielgeräte von derzeit 20 Prozent auf 22 Prozent angehoben werden. Die dadurch erzielten Mehreinnahmen werden dieses Jahr bei etwa 32.300 Euro und ab 2027 bei jährlich rund 96.900 Euro liegen. Durch die Anpassung, die zum 1. August 2026 in Kraft treten soll, werde das gesamte Jahresaufkommen der Vergnügungssteuer laut Verwaltung ab 2027 auf insgesamt rund 1,11 Millionen Euro ansteigen.

Geld soll in Mittagsverpflegung fließen


Die zusätzlichen Einnahmen sollen unter anderem dazu dienen, die Mittagsverpflegung an den Goslarer Grundschulen ab dem 1. August 2026 zu finanzieren. Dies geht auf einen gemeinsamen Vorschlag der Ratsfraktionen von SPD, LINKE und des Ratsherrn Niklas Prause zurück.

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