“Wir waren mal Freunde” spricht viele Themen an


Patricia Vollmering aus der 8. Klasse sagt: “ Das ist das beste Stück, das ich je gesehen habe.” Foto: Polizei Goslar
Patricia Vollmering aus der 8. Klasse sagt: “ Das ist das beste Stück, das ich je gesehen habe.” Foto: Polizei Goslar

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26.10.2017

Bad Harzburg. In dieser Woche ist an der Oberschule in Bad Harzburg und an der IGS Oker das Theaterstück “Wir waren mal Freunde” vom Ensemble Radiks aufgeführt worden.



Die Schauspielerin Romana Schneider und der Schauspieler Tim Engemann aus Berlin behandeln in dem Stück von Karl Koch viele Themen. Es geht um die Zukunft von jungen Menschen, Vertrauen und Ehre, um Freunde und Flüchtlinge, um politische Einstellungen, Rassismus, Zivilcourage und Vorurteile. Sie sprechen die Jugendlichen mit dem Stück auf vielen Ebenen an und diskutieren im Anschluss mit den Zuschauerinnen und Zuschauern.

Das Stück wurde vor Jugendlichen der 7., 8. und 9. Klassen aufgeführt. Sie fanden die Aufführung interessant und waren zum Teil begeistert von der Darstellung. Ein offenes Ende lässt Raum für Diskussionen. Am Mittwochabend wurde das Stück in Bad Harzburg für Eltern und Interessierte angeboten. Der Zulauf blieb leider deutlich unter den Erwartungen der Initiatoren.

In der kommenden Woche folgen Aufführungen in Schulen in Vienenburg und Seesen


Frau Drost, Externe Koordinationsstelle des Projektes "Demokratie Leben" im Landkreis Goslar, hat vor den Schülerinnen und Schülern für die Teilnahme am Jugendforum geworben. Jugendliche können sich dort aktiv für die Demokratie einsetzen.
Das Theaterstück wird im Rahmen des Projektes "Demokratie Leben" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Projektes "Migration ist Vielfalt" vom Landkreis Goslar an den fünf weiterführenden Schulen in insgesamt neun Aufführungen gezeigt. Dadurch werden zirka 1.100 Schüler erreicht. Der Antragsteller für die Finanzierung des Theaterstückes durch Demokratie Leben und Migrationist Vielfalt ist die AWO, Kreisverband Region Harz. Die Organisation erfolgte durch die Polizei Goslar und den Jugendschutz des Landkreises Goslar, der auch einen Teil der Finanzierung übernommen hat.


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