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Landeskirche Braunschweig - Von Nachwuchsmangel keine Spur

von Anke Donner


Bei der Landeskirche Braunschweig kann von Nachwuchsmangel keine Rede sein. Erst kürzlich wurden drei neue Pfarrer in ihr Amt erhoben. Foto: Anke Donner
Bei der Landeskirche Braunschweig kann von Nachwuchsmangel keine Rede sein. Erst kürzlich wurden drei neue Pfarrer in ihr Amt erhoben. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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07.03.2017

Region. Die evangelische Landeskirche Hannover klagt über Nachwuchsmangel und startet nun sogar eine Kampagne, um mehr junge Menschen für den Beruf des Pfarrers zu gewinnen. Wie es in der Landeskirche Braunschweig aussieht, weiß Sprecher Michael Strauß.



Zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig zählen rund 355.000 Mitglieder in 385 Gemeinden und 13 Propsteien zwischen Wolfsburg und Bad Harzburg, Peine und Helmstedt sowie in den Exklaven Calvörde und Blankenburg.Rund 3.500 beruflich Beschäftigte, davon etwa 250 Pfarrerinnen und Pfarrer, sowie 16.000 Ehrenamtliche engagieren sich in der Arbeit der Landeskirche. Die Landeskirche unterhält mehr als 400 Kirchen und Kapellen; darunter historisch wertvolle Gebäude wie den Braunschweiger Dom oder die Wolfenbütteler Hauptkirche.


Das Problem, dass sich immer weniger Menschen für ein Theologiestudium entscheiden und damit weniger Pfarrerinnen und Pfarrer nachrücken, spürt man bei der Landeskirche Braunschweig nicht. Wie Pressesprecher Michael Strauß auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilte, konnten alle Stellen besetzt werden. "Bei der Landeskirche Braunschweig herrscht kein Nachwuchsmangel. Trotz eines generellen Rückgangs der Zahl der Theologiestudierenden können wir alle Pfarrstellen besetzen, die nach unseren Personalplanungen besetzt werden sollen. Diese Planungen sehen vor, dass 170 Gemeindepfarrstellen im Jahr 2020 vorgehalten werden sollen. Dieses Ziel werden wir erreichen. Aufgrund der Alterspyramide unserer Pfarrerschaft rechnen wir mit einer Pensionierungswelle ab Anfang der 2020-er Jahre. Deswegen haben wir beschlossen, bereits jetzt mehr Pfarrerinnen und Pfarrer in Dienst zunehmen als es eigentlich geboten wäre. Außerdem werben wir aktiv für den Pfarrerberuf, so dass wir zuversichtlich in die Zukunft blicken."

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