Wittingen. Bei der Sitzung am Dienstag, den 4. April, stimmte der Ortsrat einer Bewerbung für das Städtebauförderprogramm ISEK zu. Wenn Wittingen den Zuschlag erhalten sollte, erwartet die Wittinger in den nächsten 15 Jahre eine strukturelle Aufwertung der Stadt.
Das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) hat das Ziel, offenkundige Defizite der Ortschaften zu analysieren, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und abschließend zu beheben.
Erste Kostenschätzungen sprechen dabei von einer Investition von knapp über zehn Millionen Euro. Die Stadt Wittingen müsste über den Zeitraum von 15 Jahren ein Drittel davon tragen, was jährlichen Kosten von zirka 230.000 Euro bedeuten würde.
Bewerbung bringe die Stadt voran
Wie Marcel Schindler, beratendes Ortsratsmitglied, betonte, würde die Stadt Wittingen eine Teilnahme am Entwicklungskonzept deutlich voranbringen.
Der Bewerbung ist ein umfangreicher Prozess vorangegangen. In verschiedensten Schritten wurden die Mängel der Stadt zusammengetragen. Dazu gehören unter anderem der Leerstand, geringe Angebote in Bildung, Kultur und Gemeinwesen, ein hoher Sanierungsbedarf bei vielen Gebäuden sowie ein allgemein schlechter Zustand der öffentlichen Flächen.
Den Handlungsbedarf sah der gesamte Ortsrat und stimmte deshalb der Bewerbung zu.

