Eiszeitgarten am Schloss Salder hat nun eine "Zwitscherkiste"

Der Eiszeitgarten ist pünktlich zum anstehenden Saisonbeginn um eine neue Attraktion reicher.

 Freuen sich über den Neuzugang im Eiszeitgarten (von links): Vom Förderkreis Siegfried Pelzer, Inge Pelzer (mit der Zwitscherkiste) und Marcus Porschke, für die Stadt Dezernent für Wirtschaft, Kultur und Digitales Jan Erik Bohling, Fachdienstleiter Kultur Hartmut Schölch und Museumsleiter Arne Homann.
Freuen sich über den Neuzugang im Eiszeitgarten (von links): Vom Förderkreis Siegfried Pelzer, Inge Pelzer (mit der Zwitscherkiste) und Marcus Porschke, für die Stadt Dezernent für Wirtschaft, Kultur und Digitales Jan Erik Bohling, Fachdienstleiter Kultur Hartmut Schölch und Museumsleiter Arne Homann. | Foto: Stadt Salzgitter

Salzgitter. Wer beim Besuch des Eiszeitgarten im Städtischen Museum Schloss Salder mehr über die Tiere und das Leben in diesem Zeitalter erfahren will, erhält neuerdings über eine sogenannte "Zwitscherkiste" interessante Informationen. Damit erhält der Eiszeitgarten pünktlich zum anstehenden Saisonbeginn zum Museumsfest am 9. und 10. Mai eine neue Attraktion, berichtet die Stadt in einer Presseinformation.



Für die Stadt weihte die "Zwitscherkiste" Jan Erik Bohling ein, Dezernent für Wirtschaft, Kultur und Digitales. Er dankte den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Förderkreises Marcus Porschke (1. Vorsitzender), Inge Pelzer (Geschäftsführerin) und Siegfried Pelzer (Kassierer) für die Anschaffung. Nach einem erfolgreichen Test waren sich alle Anwesenden einig, dass diese Kiste den Eiszeitgarten weiter aufwertet.

Förderkreis macht’s möglich


Besonders freut Jan Erik Bohling, dass der Eiszeitgarten damit auch ein Stück weit barriereärmer wird, obwohl in dieser Hinsicht dort noch einiges zu tun ist, wie Fachdienstleiter Kultur Hartmut Schölch und Museumsleiter Arne Homann bestätigten. Ob auch an anderen Standorten im Museum Geräte aufgestellt werden, hängt davon ab, ob sich das Pilotprojekt im Eiszeitgarten technisch bewährt und wie das Feedback der Gäste ausfällt.

Finanziert hat das fast 2.200 Euro teure Gerät der Förderkreis Schloss Salder aus den Spenden der Museumsbesuchenden. Die technische Abwicklung inklusive des Aufstellens am Standort, der grafischen Gestaltung und der Konzipierung und des Einsprechens der Tonspuren lag beim Museumsteam.

So geht’s


Und so bedient man diese Hörstation: Den notwendigen Strom erzeugen die Gäste selbst durch Drehen an der seitlich angebrachten Kurbel. Wenn das Lämpchen dann nach kurzer Zeit grün leuchtet, kann durch Tastendruck eine von vier Tonspuren mit den gewünschten Informationen gestartet werden. Von außen nicht sichtbar: Über einen MP3-Player werden die Audiodateien mit den Infos abgespielt. Der Vorteil gegenüber ähnlichen Geräten: Die sogenannte „Zwitscherkiste“ ist wetterfest und nachhaltig.

Der Eiszeitgarten ist immer zu den Öffnungszeiten des Museums zugänglich: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Hinweis: Am 1. Mai und wenigen anderen Feiertagen ist das Museum geschlossen.

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