Neuer Hingucker: Salzgittersee soll XXL-Schriftzug bekommen

Nach dem Vorbild erfolgreicher Fotospots in Städten wie Wolfsburg, Heiligenhafen oder Funchal soll nun auch Salzgitter einen großen 3D-Schriftzug bekommen.

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Der Salzgittersee soll einen 3D-Schriftzug bekommen.
Der Salzgittersee soll einen 3D-Schriftzug bekommen. | Foto: Rudolf Karliczek

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Salzgitter. Ob der mobile „I love Wolfsburg“-Schriftzug, die XXL-Buchstaben auf der Urlaubsinsel Madeira oder der Fotospot direkt an der Ostseeküste in Heiligenhafen – große 3D-Schriftzüge haben sich im Stadtmarketing längst bewährt. Die Idee dahinter: Menschen knipsen ein Selfie vor den Buchstaben, teilen es online und machen so Werbung für die Region. Nun will auch die Stadt Salzgitter nachziehen.



Dem Rat der Stadt wurde am vergangenen Dienstag ein fraktionsübergreifender Antrag vorgelegt, über den bereits im Betriebsausschuss SRB positiv beschieden wurde. Gemeinsam hatten die Fraktionen von CDU, SPD, Freien Wählern, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen sowie die Ratsgruppe Grüne-Die PARTEI und der parteilose Ratsherr Ercan Kilic vorgeschlagen, dass ein großformatiger mobiler 3D-Schriftzug künftig das Seeufer schmücken und als modernes Aushängeschild dienen soll.

Ein Fotospot am See


Die Antragsteller sehen im Salzgittersee einen der wichtigsten Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen, der zum Verweilen, Entspannen und für Veranstaltungen genutzt wird. Auch finden verschiedene Sportevents und kulturelle Veranstaltungen am Salzgittersee statt. Genau hier soll die dreidimensionale Konstruktion als neues Fotomotiv ansetzen und Salzgitter überregional als „l(i)ebenswerte Stadt“ präsentieren.

Der Schriftzug soll mobil konzipiert werden und so für die Stadt flexibel bleiben. Bei Großveranstaltungen außerhalb des Sees könnte die Installation umziehen und dort als Kulisse genutzt werden.

Regiebetrieb soll Entwurf erarbeiten


Mit dem Beschluss wird nun der Städtische Regiebetrieb (SRB) beauftragt, ein passendes Designkonzept auszuarbeiten. Ein neues Loch reißt das Vorhaben übrigens nicht in die Stadtkasse: Die Finanzierung für den Entwurf erfolgt vollständig aus dem bereits bereitgestellten Haushaltsrahmen, der sowieso für die Weiterentwicklung des Salzgittersees vorgesehen ist.

Sobald die Planungen des SRB stehen, geht das Projekt in die nächste Runde. Der fertige Entwurf wird zunächst dem Betriebsausschuss SRB zur Abstimmung vorgelegt, bevor der Rat der Stadt abschließend über die konkrete Umsetzung informiert wird.