Braunschweig. Sogenannte Eltern-Taxis sorgen vor zahlreichen Grundschulen in der Stadt Braunschweig für Probleme. In Rautheim hatte auch die Polizei die Situation bereits moniert, wie regionalHeute.de berichtete. Jetzt liegt ein Antrag der CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat vor, der die Lage vor Ort ändern soll.
In diesem Antrag heißt es: "Die Situation auf der Schulstraße ist seit einiger Zeit problematisch und in der Diskussion. Zu Beginn und zum Ende des Schulunterrichts gibt es dort durch "Elterntaxis" teilweise chaotische Verhältnisse." Die Verkehrssituation vor der Grundschule Rautheim sei zu den typischen Hol- und Bringzeiten als unübersichtlich und damit problematisch zu bewerten, hatte auch ein Polizeisprecher unserer Redaktion vor etwa vier Wochen schon bestätigt. Eine von ihm vorgeschlagene Lösung: Hol- und Bringzonen, die sich nicht unmittelbar vor der Schule befinden.
Hol- und Bringzone an der Grundschule Rautheim
Ob solche Zonen dort eingerichtet werden können, das soll jetzt die Braunschweiger Stadtverwaltung prüfen. Das sieht zumindest der Beschlussvorschlag der CDU-Fraktion vor, über den der Bezirksrat Südstadt/Rautheim/Mascherode am 26. Mai entscheidet. Darin ist auch der Vorschlag für eine möglicherweise geeignete Fläche dafür enthalten: an der Braunschweiger Straße zwischen Kreisel und Grundschule.
Eine phasenweise Schließung der Schulstraße dürfe nicht zulasten der Anwohner gehen, heißt es im Antrag weiter. Von der Braunschweiger Straße aus sei die Schule derweil über einen durchgängigen Fußweg leicht und sicher erreichbar.

