Schatta: Beschränkungen des ÖPNV machen wenig Sinn

Der ÖPNV sei für viele Menschen eine wichtige Art der Fortbewegung geworden und die bislang bekannten Studien würden zeigen, dass der ÖPNV gerade kein besonderer Infektionsherd sei.

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Symbolbild | Foto: pixabay

Braunschweig. „Immer neue und wiederkehrende Forderungen zur Beschränkung des ÖPNV ohne belastbare Grundlage, wie im Antrag der FDP heute im Landtag gefordert, machen wenig Sinn. Der ÖPNV ist für viele Menschen eine wichtige Art der Fortbewegung geworden und die bislang bekannten Studien zeigen, dass der ÖPNV ja gerade kein besonderer Infektionsherd ist“, so der Abgeordnete Oliver Schatta in einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion. Dabei müsste natürlich die Schutzmaßnahmen eingehalten werden.


„Vielfach fehlen aber auch die Erkenntnisse, wie die Infektionswege konkret verlaufen. Aus diesem Grund setzen wir auf praxisgerecht umsetzbare Vorgaben für den ÖPNV. Dazu gehört jetzt das Tragen medizinischer Masken, idealerweise sogar das Tragen von FFP2-Masken“, so Schatta. „Außerdem werden Verkehrsunternehmen und Mobilitätsanbieter für den Öffentlichen Personenverkehr unter anderem mit dem ÖPNV-Rettungsschirm finanziell unterstützt, damit weiter ein attraktives Beförderungsangebot herrscht und gleichzeitig der Infektionsschutz verbessert werden kann. Dazu unterstützt Niedersachsen die ÖPNV-Aufgabenträger seit Oktober letzten Jahres schon mit einer Sonderfinanzhilfe in Höhe von 30 Millionen Euro“, so der Verkehrspolitiker.

„Ein weiteres Ziel ist es, den ÖPNV zu entzerren und die Fahrgastzahlen herunterzubekommen. Genau deshalb ist die Aufforderung zur Nutzung des Home-Office so wichtig und sollte in den Bereichen, in denen es funktioniert, in Anspruch genommen und umgesetzt werden“, so Schatta.


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