Schwerer Unfall auf der A2 - LKW-Fahrer schwebt in Lebensgefahr

Der Rettungshubschrauber Christoph 30 war im Einsatz.

Der Christoph 30 musste auf der Autobahn landen. Symbolbild/ Archiv.
Der Christoph 30 musste auf der Autobahn landen. Symbolbild/ Archiv. Foto: Rudi Karliczek

Braunschweig. Am Dienstag, 15:20 Uhr, kam es auf der A2 bei Königslutter, an der Anschlussstelle Ochsendorf, in Fahrtrichtung Hannover zu einem schweren Verkehrsunfall. Das berichtet die Polizei Braunschweig in einer Pressemitteilung. Ein LKW fuhr dabei auf einen liegengebliebenen LKW auf dem Standstreifen auf. Dabei wurde ein Fahrer lebensgefährlich verletzt und der andere schwerverletzt.


Lesen Sie auch: Rauchsäule über der A2 - LKW stand in Flammen


Am Dienstagnachmittag befand sich ein Pannen-LKW auf dem Standstreifen kurz hinter der Anschlussstelle Ochsendorf in Fahrtrichtung Hannover. Der Sattelzug des 55-Jährigen hatte einen Reifenschaden. Der Unfallverursacher, 54 Jahre alt, fuhr auf dem Hauptfahrstreifen und befand sich zu weit rechts. Infolgedessen kollidierte er mit dem stehenden LKW. Durch den Aufprall wurde das Fahrerhaus des Unfallverursachers auf der rechten Seite stark deformiert. Mithilfe von Ersthelfern konnte der Fahrer sein Führerhaus verlassen und in medizinische Behandlung übergeben werden. Er wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht.

Mann schwebt in Lebensgefahr


Der Fahrer des Pannen-LKW wurde bei dem Unfall schwerstverletzt. Bei ihm besteht Lebensgefahr. Aufgrund dessen landete der Rettungshubschrauber Christoph 30 auf der Autobahn, um eine medizinische Versorgung zu gewährleisten. Im Anschluss wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen in ein nah gelegenes Krankenhaus gebracht.

Während der Rettungsmaßnahmen war die Autobahn für zirka eineinhalb Stunden voll gesperrt. Während der Bergungsarbeiten wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Bergung der LKW und Reinigung der Autobahn dauerte bis kurz nach Mitternacht. Aufgrund der Sperrungen kam es zur Bildung eines Staus, mit einer Länge von zirka zehn Kilometern und erheblichen Verkehrsbehinderungen auf den Umleitungsstrecken.


zum Newsfeed