Sickte. Ingo Geisler, Bürgermeister der Gemeinde Sickte, hat den städtebaulichen Vertrag über die Entwicklung eines großen Gewerbegebietes am westlichen Ortseingang von Sickte mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) unterzeichnet. Das berichtet die CDU/FDP-Gruppe im Sickter Gemeinderat in einer Pressemeldung.
„Ende dieses Jahrzehnts werden sich auf dem 16 Hektar großen Gelände Stück für Stück neue mittelständische Betriebe ansiedeln“, freut sich Geisler. Das Interesse von Betrieben, die bereits in Sickte tätig sind, als auch von auswärtigen Unternehmen, sich hier einen neuen Standort schaffen wollen, sei deutlich vorhanden, obwohl eine intensivere Vermarktung seitens der Gemeinde noch nicht begonnen habe.
Gewerbesteuereinnahmen sollen steigen
„Die Gemeinde Sickte verspricht sich davon nicht nur eine Steigerung ihres wirtschaftlichen Standortes. Wir rechnen auch damit, dass unsere Gewerbesteuereinnahmen so steigen, dass die Finanzkraft unserer Kommune deutlich erhöht wird“, erklärte dazu Bürgermeister Ingo Geisler. Sein Stellvertreter Dr. Manfred Bormann hob bei einem Ortstermin hervor, dass der gewählte Standort wegen der Nähe zu Braunschweig und zum Anschluss an die A39 sehr vorteilhaft sei. Der Hauptverkehr aus dem Gewerbegebiet müsse nicht die Ortslage Sickte durchqueren.
Kreisel kommt
In dem Zusammenhang sei es auch sehr wichtig, dass im Bereich der Kreuzung Wilhelmshöhe / Schöninger Straße / An der Wabe ein Kreisel entstehen werde, um die Verkehrsströme auch für die Sickter Bürger besser zu leiten, ergänzte dazu Stefan Fenner, der Vorsitzende der CDU/FDP-Gruppe. Er begrüßte dazu den entsprechenden Beschluss des Gemeinderates, der in der letzten Gemeinderatssitzung mehrheitlich getroffen wurde.

