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Holpriger Start in die Ferien: Baustellen bremsen Reiseverkehr


Ferienbeginn und langes Wochenende - da dürfte einiges los sein auf den Straßen. Symbolfoto: Alexander Panknin/Nick Wenkel
Ferienbeginn und langes Wochenende - da dürfte einiges los sein auf den Straßen. Symbolfoto: Alexander Panknin/Nick Wenkel Foto: Alexander Panknin/Nick Wenkel

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30.09.2017

Region. Die Schulkinder aus Niedersachsen und Bremen, sind die ersten, die im Norden in die Herbstferien starten. Dass ihnen und ihren Familien trotzdem keine staufreie Reise in den Urlaubsort bevorsteht, liegt an den zahlreichen Baustellen auf den niedersächsischen Autobahnen und am Feiertagswochenende. Der ADAC gibt eine Verkehrsprognose für Niedersachsen.



Wo wird es eng?


Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnet der ADAC im Norden unter anderem in den Ballungsräumen Hannover, Hamburg, Braunschweig, Osnabrück und natürlich überall, wo es auf den Hauptverkehrsrouten Baustellen gibt. Nadelöhr ist wie immer der Elbtunnel sowie die Alternativrouten in Richtung Nord- oder Ostsee. Insbesondere auf folgenden Fernstraßen sind Staus und Behinderungen wohl unvermeidlich:

A 1

  • Osnabrück - Bremen in beiden Richtungen

  • zwischen Dreieck Stuhr und Anschlussstelle Bremen/Brinkum (bis 31.12.2017)

  • Osnabrück Richtung Bremen zwischen Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener (bis 15.10.2017)



A 2

  • Dortmund Richtung Braunschweig zwischen Dreieck Hannover-West und Anschlussstelle Hannover-Lahe (bis 30.09.2017)

  • Magdeburg - Hannover in beiden Richtungen zwischen Anschlussstellen Braunschweig-Ost und Braunschweig-Hafen (bis 31.10.2017)


A 7

  • Hannover - Kassel in beiden Richtungen zwischen Anschlussstelle Göttingen und Dreieck Drammetal (bis 19.10.2017)

  • Hannover Richtung Hamburg zwischen Parkplatz Am Stühbeckshorn und Anschlussstelle Bispingen (bis 30.09.2017)

  • Hannover Richtung Hamburg zwischen Anschlussstellen Westenholz Dorfmark (bis 30.07.2018)


A 27

  • Jadelinie Wilhelmshaven Richtung Ahlhorner Heide zwischen Kreuz Oldenburg-Nord und Kreuz Oldenburg-Ost (bis 11.10.2017)


A30

  • Osnabrück Richtung Bad Oeynhausen zwischen Anschlussstelle Osnabrück-Nahne und Anschlussstelle Natbergen (bis 04.10.2017)

  • Rheine Richtung Bad Oeynhausen zwischen Anschlussstellen Osnabrück-Sutthausen und Osnabrück-Nahne (bis 04.10.2017)


A39

  • Braunschweig - Wolfsburg in beiden Richtungen zwischen Kreuz Wolfsburg/Königslutter und Anschlussstelle Mörse-Süd (bis 08.12.2017 )

  • Salzgitter – Braunschweig zwischen Westerlinde und Salzgitter-Lichtenberg (bis 04.10.2017)


Verhalten im Stau: Ausweichen oder nicht?


Das Ausweichen auf (die zumeist verstopften) Nebenstrecken lohnt sich nur bei Vollsperrung der Autobahn wegen eines Unfalls oder wenn es im Verkehrsfunk ausdrücklich empfohlen wird, rät der ADAC. Der Standstreifen ist übrigens als Fahrspur tabu und das Aussteigen und Umherlaufen sind ebenfalls verboten.

Helfen statt Gaffen – auch mit Rettungsgasse


Staut es sich vor einer Unfallstelle, muss eine Rettungsgasse gebildet werden, denn es kommt häufig auf jede Sekunde an. Je schneller Polizei, Feuerwehr oder Notarzt am Einsatzort sind, desto größer ist die Überlebenschance möglicher Unfallopfer. Die Unfallstelle sollten Autofahrer zügig passieren, um die Rettungskräfte nicht bei ihrer Arbeit zu behindern und Staus zu vermeiden. Falls Polizisten vor Ort sind, ist ihren Anweisungen Folge zu leisten.


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