Schwerer Unfall bei Haverlah: Für Fahrer kommt jede Hilfe zu spät

Die genauen Umstände des Unfalls konnte die Feuerwehr nicht mitteilen.

Der Fahrer konnte nicht gerettet werden.
Der Fahrer konnte nicht gerettet werden. | Foto: Feuerwehr Baddeckenstedt

Haverlah. Wie die Feuerwehr Baddeckenstedt am Sonntagmorgen mitteilte, kam es in den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 81 zwischen Salzgitter-Ringelheim und Haverlah.



Laut Feuerwehr sei der Wagen offenbar alleinbeteiligt gegen 5.30 Uhr von der Straße abgekommen, frontal gegen einen Baum geprallt und in Flammen aufgegangen.

Ein Feuerwehrmann aus Haverlah, der in direkter Umgebung wohnt, konnte das Feuer bereits vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte erfolgreich ersticken. Der Fahrzeugführer war jedoch so massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt, dass es für ihn keine Rettung gab, er verstarb noch an der Unfallstelle. In einer aufwändigen Bergung und unter Einsatz von schwerem Gerät, befreiten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren die Person aus dem Fahrzeug. Diese dauerte fast anderthalb Stunden.

Großes Trümmerfeld


Durch den massiven Aufprall habe es laut Feuerwehr ein großes Trümmerfeld gegeben, dass sich über 150 Meter auf der Straße und die Vorgärten der anliegenden Wohnhäuser erstreckte.

Nach Freigabe durch die Polizei räumten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle und übergaben diese schließlich nach Bergung des Fahrzeuges durch das Abschleppunternehmen.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften aus der Samtgemeinde Baddeckenstedt (Haverlah, Steinlah, Sehlde, Baddeckenstedt, Klein Elbe) sowie die Feuerwehr Salzgitter-Ringelheim, Berufsfeuerwehr mit Notarzt und Rettungswagen und die Notfallseelsorge waren am Einsatzort.


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